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VW schaltet Drucker abends aus und spart über 100.000 Euro

Energiekosten VW schaltet Drucker abends aus und spart über 100.000 Euro

Mit seinem Effizienzprogramm will VW Milliarden Euro pro Jahr sparen. Dabei können manchmal auch einfachste Maßnahmen einen Beitrag leisten. Am Standort Wolfsburg werden künftig abends die Drucker ausgeschaltet, was die Kosten um einen sechsstelligen Betrag senken soll.

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Volkswagen: In den Büros werden künftig abends die Drucker ausgeschaltet, was zu Einsparungen von mehr als 100.000 Euro pro Jahr führt.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Kleine Ursache, große Wirkung: Im VW-Werk Wolfsburg werden ab der kommenden Woche nach Feierabend die Drucker ausgeschaltet. Dadurch spart das Unternehmen mehr als 100.000 Euro pro Jahr.

In einer internen Mitteilung wurden die VW-Beschäftigten jetzt darüber informiert, dass sich die Multifunktionsdrucker in den Büros künftig abends ab 20 Uhr automatisch ausschalten werden. Was zunächst nach einer kleinen Maßnahme klingt, soll sich als echter Kostensenker erweisen: „Dadurch spart der Standort Wolfsburg Energie ein, die dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von mehr als 300 Vier-Personen-Haushalten entspricht“, sagte ein VW-Sprecher der WAZ. Die Energiekosten im Werk will VW so um 110.000 Euro pro Jahr senken. Denn im Standby-Betrieb erweisen sich die Drucker als wahre Stromfresser. Das Ausschalten der Geräte ist außerdem gut fürs Klima: Die CO2-Emissionen sollen um 1000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden .

Die ausgeschalteten Geräte müssen am nächsten Morgen per Hand wieder in Betrieb genommen werden. Ausgenommen sind die Drucker im Produktionsnetzwerk. „Ebenso werden keine Drucker ausgeschaltet, die sich in sensiblen Bereichen befinden, wie beispielsweise Werkschutz, Werkfeuerwehr und Gesundheitswesen“, so der VW-Sprecher.

Die Maßnahme zeigt, wie sich auch mit einfachsten Mitteln in Summe beachtliche Einsparungen erzielen lassen. Der Erfolg des Unternehmens hängt allerdings von ganz anderen Summen ab: Bei den finanziellen Zielen seien bereits Verbesserungen von 1,5 Milliarden Euro eingefahren, sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh bei der Betriebsversammlug im September, das Ziel von zwei Milliarden Euro sei „so gut wie sicher erreicht“.

Von Florian Heintz

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