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Volkswagen VW-Werk zeigte innovative Ideen und Lösungen
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10:50 18.03.2018
Standortsymposium in Wolfsburg: Mitarbeiter aus der Serienanalyse der Produktion präsentieren dem Vorstand, Werkmanagement und Betriebsrat innovative Lösungen für das präzise Einpassen der Tiguan-Heckklappe in deutlich verkürzter Zeit. Quelle: Volkswagen
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Wolfsburg

Zu den Herausforderungen gehören der Produktionsstart des Seat-SUV Tarraco und die beginnende Einrüstung für die Fertigung der nächsten Golf-Generation.

„Das Werk Wolfsburg übernimmt im weltweiten Produktionsverbund unserer Marke eine Vorbildfunktion“, sagte VW-Markenchef Herbert Diess. „Es freut mich deshalb zu sehen, dass das Werk immer wettbewerbsfähiger wird. Der Zukunftspakt greift und bringt Ergebnisse.“ Dieses Jahr müssten Produktivität und Qualität weiter verbessert werden. „Damit sichert das Werk seine Auslastung und steht auch künftig für die Produktion von Spitzenfahrzeugen und Komponenten.“

Betriebsratschef Bernd Osterloh betonte: „Bei den vom Betriebsrat vor Jahren ins Leben gerufenen Symposien geht es darum, dass die Standorte ihre Innovationskraft direkt dem Vorstand und Betriebsrat präsentieren können. Dabei sind uns Beschäftigungssicherung und neue Arbeitsplätze ausgesprochen wichtig.“

Standortleiter Stefan Loth hob hervor: „Für unser Werk und seine Zukunftssicherung haben wir den Anspruch, unsere drei Kernthemen Produktivität, Qualität und Mannschaft weiter voranzutreiben.“ So würden beispielsweise die Prozesse im Produktionssystem mit rund 400 für 2018 vorgesehenen Workshops auf künftige Herausforderungen ausgerichtet.

Produktionsvorstand Andreas Tostmann sagte: „Die Wolfsburger Mannschaft zeigt eindrucksvoll, dass sie auf die Herausforderungen in Produktion und Logistik nicht nur vorbereitet ist, sondern die dafür notwendigen Veränderungen für mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit auch konsequent umsetzt. Das sichert die Zukunft des Standorts.“

Komponente: Vorstand, Werkmanagement und Betriebsrat auf dem Rundgang durch den Bereich der Komponente, hier im Geschäftsfeld Fahrwerk. Quelle: Volkswagen

Die Werklogistik in Wolfsburg wird den autonomen Gütertransport unter dem Motto „Alles fließt“ ausweiten. So sollen mehr als 150 fahrerlose Transportsysteme schrittweise die Materialströme in Karosseriebau und Montage flüssiger machen. Zudem läuft ein Pilotprojekt, in dem eine 4K-Kamera komplexe Materiallieferungen vollautomatisch scannt, bevor die Ware mittels selbstlernender Software fehlerfrei und deutlich schneller eingebucht wird. Das bislang im Konzern einmalige System gewann bereits den Innovationspreis der Logistik.

Das Personalmarketing stellte auf dem Standortsymposium sein „Projekthaus Recruiting“ vor, das in Zusammenarbeit mit dem Digital Lab in Berlin agil und zügig IT- und Digitalisierungsexperten gewinnen soll. Die Serienanalyse präsentierte eine innovative Schablone, die mittels Federdruck-Zeiger den präzisen Abstand der Heckklappe beim Einpassen in die Karosserie visualisiert. Gegenüber einer bislang einfachen Schablone, die häufig neu angesetzt werden musste, bringt die optimierte Methode höchste Passgenauigkeit in wesentlich kürzerer Zeit.

Besonders leichte Heckklappe für E-Autos

Die Komponenten-Geschäftsfelder Kunststoff und Fahrwerk Wolfsburg stellen sich mit innovativen Produkten für die elektromobile Zukunft auf. So zeigte der Geschäftsbereich Kunststoff auf dem Komponenten-Symposium in Wolfsburg eine neue, besonders leichte Heckklappe für die nächste Elektrofahrzeuggeneration: die erste Heckklappe aus Kunststoff im Konzern. Das Geschäftsfeld Fahrwerk stellte die Gelenkwelle für die MEB-Fahrzeuge vor, die eine hohe Performance bei geringem Platzbedarf bietet.

Neben starken Produktinnovationen zeigten beide Komponenten-Geschäftsfelder eine Vielzahl von Prozessinnovationen auf dem Shopfloor. Zahlreiche gute Ideen aus der Mannschaft haben dazu beigetragen, dass beide Komponenten-Geschäftsfelder ihre Effizienzziele im Zukunftspakt voll erreichen und teils übertreffen konnten.

Komponentenvorstand Thomas Schmall betonte: „Die Teams Fahrwerk und Kunststoff Wolfsburg unter Leitung von Martin Schmuck und Nico Brandenburg haben hart und erfolgreich daran gearbeitet, die Effizienz zu steigern und operative Exzellenz auf allen Ebenen umzusetzen. Gleichzeitig gestalten sie aktiv unsere Transformation in die Elektromobilität – mit innovativen Produkten für unsere neuen E-Fahrzeuge.“

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