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VW-Werk Wolfsburg baute 2017 rund 790.000 Autos

Produktionsbilanz VW-Werk Wolfsburg baute 2017 rund 790.000 Autos

Im VW-Werk Wolfsburg wurden im vergangenen Jahr 790.000 Fahrzeuge gebaut. Das waren 19.000 Autos weniger als im Jahr 2016 (809.000). Der Golf war mit 311.000 Fahrzeugen das meistproduzierte Modell vor dem Tiguan mit 286.000 Fahrzeugen.

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VW-Werk Wolfsburg: Der Golf war 2017 mit 311.000 Fahrzeugen das meistproduzierte Modell.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Außerdem lief der Touran rund 114.000 Mal vom Band. Und auf Kundenwunsch verließen auch rund 79.000 Golf Sportsvan die Fertigung. Eine Besonderheit: Tiguan und Touran überholten bei der Stückzahl mit 401.000 Fahrzeugen zum ersten Mal die Golf-Klasse.

Kein anderer VW-Standort baute 2017 mehr Fahrzeuge. Mit dem 44-millionsten in Wolfsburg produzierten Fahrzeug stand ein Werkjubiläum im Mittelpunkt. Außerdem lief hier der 150-millionste Volkswagen der Marke vom Band.

Hohe Nachfrage nach dem Tiguan

„Das vergangene Jahr haben wir mit rund 790.000 produzierten Fahrzeugen erfolgreich abgeschlossen“, sagte Werkleiter Stefan Loth. „Auch in 2018 wird es uns an Herausforderungen nicht fehlen. Weitere Aufgaben aus dem Zukunftspakt stehen auf der Agenda. Für die Fertigung wird uns zum Beispiel die hohe Nachfrage nach dem Tiguan weiter begleiten.“

Mit innovativen Umbauten wurde das Stammwerk Wolfsburg im vergangenen Jahr weiter auf die Zukunft vorbereitet. Neben Produktivitätssteigerung und hohen Qualitätsstandards standen auch Ressourcenschonung und Ergonomie im Fokus. Zu den Umbaumaßnahmen zählte unter anderem auch die Installation einer neuen Roboter-Generation in der Golf-Lackiererei, die erstmals über sieben Bewegungsachsen verfügt. In der Montage wurden weitere zwei Fertigungsabschnitte automatisiert.

Weniger Zeit für Testfahrten

Um die Qualität der Innenraum-Akustik von Neufahrzeugen noch besser, effizienter und wetterunabhängiger zu prüfen, bündelte die Wolfsburger Qualitätssicherung ihre Testfahrten mit der Verlagerung vom Außen- in den Hallenbereich. Das Zusammenlegen der Abläufe sparte rund 3000 Quadratmeter Fläche und mehr als 220 Meter Fahrweg. Bei gleicher Anzahl von Fahrzeugen brauchen die Tests somit gut ein Drittel weniger Zeit.

In die Zukunft des Stammwerks investiert Volkswagen in den kommenden fünf Jahren rund 2,9 Milliarden Euro. Damit baut der Standort seine Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen weiter aus. Zu den Schwerpunkten gehört, dass die VW-Golf-Familie ab der nächsten Fahrzeuggeneration in Wolfsburg gebündelt wird.

Von der Redaktion

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