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VW-Werk: 200 Elektro-Ladesäulen und ein Zaun gegen Fahrraddiebe

Volkswagen in Wolfsburg VW-Werk: 200 Elektro-Ladesäulen und ein Zaun gegen Fahrraddiebe

Immer wieder verschwinden Fahrräder am Unterstand vom Tor Ost am Volkswagen-Werk: Doch jetzt soll ein Zaun die Drahtesel schützen. Außerdem werden auf dem Gelände 200 E-Ladesäulen entstehen.

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Der Fahrradunterstand an Tor Ost wird eingezäunt, um die Zahl der Diebstähle zu verringern: Jürgen Hildebrandt, Frank Richter (Infrastrukturplanung) und Dirk Rosenau-Tornow (v. li.).

Quelle: VW-Betriebsrat

Wolfsburg. Der Konzernsitz von Volkswagen soll zu einer Modellstadt für Elektromobilität werden. Um diesen Plan mit Leben zu füllen, baut VW auch die Infrastruktur für E-Fahrzeuge auf dem Werksgelände aus: Geplant sind 200 Ladesäulen.

Allein 100 davon sollen im Parkhaus 1 der Technischen Entwicklung entstehen. 24 Ladepunkte sind am Parkhaus West auf dem Parkplatz Sandkamp vorgesehen, 20 Ladepunkte sind es an der Parkpalette Kästorf und 60 Ladepunkte am Parkhaus Tor Ost. „Geplant sind Ladesäulen, aber auch Wallboxen mit jeweils 11 kWh Wechselstrom pro Ladepunkt“, so Betriebsrat Jürgen Hildebrandt. „Je nach Lieferzeitpunkt könnte es sogar noch vor Weihnachten etwas werden mit dem Aufstellen der ersten Säulen auf der Nordseite am Parkhaus West.“

Fahrradunterstand bekommt zwei Eingänge

Die Verkehrsinfrastruktur rund ums VW-Werk bleibt ein Dauerthema. Ein weiteres Projekt: Der Fahrradunterstand an Tor Ost wird derzeit eingezäunt. Hintergrund sind die vielen Fahrraddiebstähle der vergangenen Zeit. Der Betriebsrat hatte darauf gedrungen, dass VW für mehr Sicherheit an den Toren sorgt. Hildebrandt: „An Tor Ost fangen wir an. Hier sammeln wir Erfahrung, ob wir mit dem Zaun bereits Diebe abschrecken können. Hinzukommen soll auch Kameraüberwachung.“ Zwei Eingänge bekommt der Fahrradunterstand. Sie können bei Bedarf auch noch mit Sicherheitsschleusen versehen werden.

Weitere Neuerung: Die Ladestraße aus Fahrtrichtung Westen ist nun ab Einmündungsbereich der Straße 12 dauerhaft zur Einbahnstraße. Grund für die Änderung ist die hohe Verkehrsdichte in diesem Bereich. Deswegen war in der Vergangenheit die Versorgung der Produktion zeitweise nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich. Befahren werden kann die Ladestraße künftig aus östlicher Richtung.

Sanierung war seit Jahren überfällig

Bereits abgeschlossen ist die Sanierung der westlichen Fläche unter dem Parkdeck an der K 114. Zuvor hatten dort knöcheltiefe Löcher immer wieder für Ärger gesorgt. Rund 200 Parkplätze können ab sofort wieder genutzt werden. Betriebsrat Christian Spill: „Die Sanierung hier war bereits seit Jahren mehr als überfällig. Jetzt wollen wir als Betriebsrat, dass im nächsten Jahr auch der zweite Teil unter dem Parkdeck noch in Angriff genommen wird.“

Von Redaktion

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