Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Volkswagen VW-Airbus soll den Frieden mit Russland sichern
Nachrichten Volkswagen VW-Airbus soll den Frieden mit Russland sichern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:53 31.01.2017
Airbus A319: Volkswagen verkauft den Firmenjet an die Lufthansa. Das Flugzeug soll einem Bericht zufolge für die Bundeswehr an einer Rüstungskontrollmission teilnehmen. Quelle: Archiv
Wolfsburg

VW bestätigte der Zeitung, dass der Airbus A319 aus der Konzernflotte kurz vor dem Verkauf steht: „Das Flugzeug hat bislang noch keinen neuen Nutzer, wir haben aber einen seriösen Käufer gefunden - die Lufthansa Technik. Lufthansa Technik beabsichtigt, den Flieger umzubauen, um ihn dann weiterzuverkaufen.“ Zum weiteren Verwendungszweck äußerte sich VW nicht.

Wie die „Welt“ unter Berufung auf „informierte Kreise“ berichtet, soll die Lufthansa Technik in Hamburg in den Airbus Überwachungstechnik einbauen. Das Flugzeug werde damit zu einem deutschen „Open-Skies“-Modell. Das sind speziell ausgerüstete Flugzeuge, mit denen sich die Nato- und ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten durch gegenseitige Überflüge kontrollieren, um den Frieden zu sichern. Der Vertrag über den „offenen Himmel“ wurde 1992 nach dem Ende des Kalten Krieges geschlossen.

Der Kaufpreis für den 16 Jahre alten VW-Airbus ist nicht bekannt. Neu würde er 90 Millionen Dollar kosten.

Winterkorns Nachfolger Matthias Müller hatte im Dezember 2015 angekündigt, die konzerneigene Flugzeugflotte mit zehn Firmenjets zu verkleinern. Bei den nunmehr neun VW-Flugzeugen handelt es sich laut „Welt“ um sieben Falcon-Modelle und zwei Cessnas.

Der japanische Autobauer Toyota hat die Krone als größter Autobauer der Welt an Volkswagen verloren. Es ist das erste Mal seit fünf Jahren, dass der japanische Branchenprimus die Führung als größter Autobauer abgeben musste.

30.01.2017

Das Software-Update von VW ist wirksam - das teilte der ADAC nun mit. Tests zeigten, dass die Stickoxid-Ausstöße nach der Umrüstung gering sind. Nach dem Abgas-Skandal müssen 2,4 Millionen Fahrzeuge in Deutschland mit der neuen Software versehen werden.

Lars Ruzic 24.01.2017

Mehr als 600 Fachbesucher haben sich jetzt auf dem Doktoranden-Tag des Volkswagen-Konzerns über aktuelle Forschungsarbeiten informiert. Im Wolfsburger MobileLifeCampus stellten 113 junge Wissenschaftler ihre Arbeiten vor.

08.03.2017