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Mehr Sicherheit: Assistenzsysteme machen’s möglich

Volkswagen Mehr Sicherheit: Assistenzsysteme machen’s möglich

Fahrassistenzsysteme machen das Autofahrern sicherer, ohne den Fahrer aus der Verantwortung zu entlassen. Oder gar überflüssig zu machen.

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Viele technische Helferlein: Benjamin Ziemer vom Autohaus Wolfsburg setzt auf Assistenzsysteme.
 

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg.  Früher hieß es oft: Je weniger Technik im Auto ist, desto weniger kann kaputtgehen. Heute packt Volkswagen viele Assistenzsysteme ins Fahrzeug. Oberstes Ziel: mehr Sicherheit für den Fahrer und die anderen Insassen. „Aber bei allen Systemen behält der Fahrer die Oberhand“, betont Benjamin Ziemer, Verkäufer im Autohaus Wolfsburg. „Er kontrolliert die Systeme mit Bremse, Gas und Lenkrad.“

Eines sei bei allen Assistenzsystemen gleich: „Das Plus an Sicherheit.“ Allerdings brauche nicht jeder alles. „Ein Fahranfänger hat andere Bedürfnisse als ein routinierter Vielfahrer“, sagt er. Dann gebe es noch die Technik-Begeisterten: „Die wollen immer alles und das Neueste“, schmunzelt er.

Doch welche Fahrassistenzsysteme gibt es aktuell überhaupt bei Volkswagen? Benjamin Ziemer erklärt die wichtigsten Funktionen. In der Stadt sinnvoll, aber längst Serie ist die Rückfahrkamera, die beim Ausparken hilft. Noch besser ist für viele der Parkassistent: „Damit parkt das Auto fast autonom ein und auch aus“, erklärt Ziemer. Sinnvoll vor allem in engen Parklücken und beim rückwärts ausparken. „Ehe ich als Fahrer etwas sehe, steht das Heck schon mitten auf der Straße“, betont Ziemer. Hier helfen Kameras am Fahrzeug (-Heck), den Verkehr zu beobachten. Berühmt durch einen witzigen Werbespot ist mittlerweile der Trailor-Assist – das automatische Einparken mit Anhänger. „Der Fahrer muss Gas geben und bremsen – den Rest übernimmt die Technik“, erklärt Ziemer.

Gut fürs Fahren in der Stadt: Tempomat und Stauassistent. Der Tempomat begrenzt automatisch die Geschwindigkeit, mit dem Stauassistenten fährt das Auto bei stockendem Verkehr selbstständig, hält Abstand zum Vordermann (Automatische Distanzregelung ACC) sowie zum Nebenmann (Spurhalteassistent Lane Assist) und bremst bei Stillstand. Radartechnik und Kameras machen’s möglich – und verhindern im Idealfall Auffahrunfälle. Hinzu kommt die Verkehrszeichenerkennung – sie zeigt Verkehrsschilder im Display an. „Das hilft vor allem, wenn man in einer fremden Stadt etwas sucht und das eine oder andere Schild nicht sieht“, so Ziemer.

Auch auf Landstraße und Autobahn ist man mit Assistenzsystemen sicherer unterwegs: Der „Blind Spot“-Sensor warnt vor Autos im „toten Winkel“, der Side Assist (Spurwechselassistent) warnt vor Gefahren beim Überholen, und die Müdigkeitserkennung mahnt bei Konzentrationsschwächen zur Pause: „Das Auto zeichnet die Lenkbewegungen der vergangenen 30 Minuten auf“, erklärt Ziemer. Bemerke das System plötzlich starke Lenkbewegungen – typisch für Übermüdung –, warnt es den Fahrer optisch und akustisch.

Zwei weitere wichtige Assistenzsysteme sind Light Assist (automatisches Umschalten von Abblend- auf Fernlicht) sowie die dynamische Fernlichtregulierung (Dynamic Light Assist): „Man fährt mit Dauerfernlicht, ohne den Gegenverkehr zu blenden.“ Außerdem würden Fahrbahn und Fahrbahnrand nachts besser ausgeleuchtet – „ein großes Plus an Sicherheit“, betont Benjamin Ziemer.

Damit nicht genug: Volkswagen selbst kündigt zwei weitere Fahrhilfen für die Zukunft an: den Baustellenassistenten und die digitale Vernetzung von Fahrzeugen (Car-to-X-Komunikation).

Von Carsten Bischof

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