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Volkswagen Marke VW spart zwei Milliarden Euro ein
Nachrichten Volkswagen Marke VW spart zwei Milliarden Euro ein
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17:17 14.03.2018
VW-Markenchef Herbert Diess: Der Zukunftspakt zeigt Wirkung. Quelle: dpa
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Wolfsburg

Zum „Zukunftspakt“ gehört auch der Abbau von bis zu 30 000 Stellen, 23 000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollten rund 9000 Stellen in Zukunftsfeldern wie der Software-Entwicklung entstehen.

Im laufenden Jahr will VW die Ertragskraft erneut deutlich steigern. Die operative Rendite - also der Anteil des Ergebnisses im laufenden Geschäft am Umsatz - solle zwischen 4 und 5 Prozent liegen. Im vergangenen Jahr stieg die Marge mit einem Ergebnis von 3,3 Milliarden Euro von 1,8 auf 4,1 Prozent. Allerdings sind die Werte nicht direkt vergleichbar, weil VW mehrere Importgesellschaften nicht mehr zur Marke zählt. Der Umsatz soll 2018 um zehn Prozent steigen – im vergangenen Jahr lag er bei 80 Milliarden Euro.

Jahres-Pressekonferenz der Marke VW Pkw: VW-Markenchef Herbert Diess (l.) und Marken-Finanzvorstand Arno Anlitz stellten am Mittwoch in Wolfsburg die Bilanz für 2017 vor. Quelle: dpa

Bis 2020 peilt die Marke mit dem VW-Emblem ebenfalls eine Ertragskraft zwischen 4 und 5 Prozent an. Die Produktivität der deutschen Standorte soll im laufenden Jahr um 7,5 Prozent steigen. Allerdings warnte VW vor spürbaren Belastungen – etwa wegen der Umstellung auf die neue Verbrauchsnorm WLTP oder bei der Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes.

Von dpa

Die Mitglieder des Volkswagen-Konzernvorstands kassieren für das abgelaufene Jahr deutlich mehr Gehalt als noch 2016. Insgesamt summieren sich die Bezüge auf rund 50,3 Millionen Euro. Im vorangegangenen Jahr hatte das Top-Management des weltgrößten Autobauers noch rund 39,5 Millionen Euro erhalten.

13.03.2018

Der Volkswagen-Konzern setzt voll auf Elektromobilität: Bis Ende 2022 sollen batterie-elektrisch angetriebene Autos an weltweit 16 Standorten gebaut werden. Derzeit sind es drei Standorte, sagte Konzernchef Matthias Müller am Dienstag in Berlin. Schon in zwei Jahren sollen neun weitere Werke des Konzerns für die Produktion von E-Autos gerüstet sein.

14.03.2018

Das Landesarbeitsgericht Hannover hat die Kündigung eines mutmaßlichen Islamisten beim Autobauer Volkswagen für unwirksam erklärt.

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