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Volkswagen Keine zeitliche Festlegung bei „Dieselgate“-Untersuchung
Nachrichten Volkswagen Keine zeitliche Festlegung bei „Dieselgate“-Untersuchung
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15:46 07.05.2018
Volkswagen: Quelle: Volkswagen AG
Wolfsburg

Außerdem wurde die Darstellung zurückgewiesen, es gebe im Kontrollgremium Unmut über die Arbeit von dessen Chef Hans Dieter Pötsch.

Das „Handelsblatt“ hatte berichtet, VW rechne intern damit, die internen Untersuchungen erst Mitte 2019 abzuschließen. Vorher seien nicht alle Unterlagen ausgewertet. Die Zeitung berichtete zudem, es werde Kritik an Pötsch laut, weil die Ermittlungen nicht vorankämen.

VW prüft Ansprüche gegen Winterkorn

Bei der Untersuchung geht es auch um die Frage, ob der VW-Aufsichtsrat Schadenersatzansprüche gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn stellt. Der damalige VW-Chef war im September 2015 von seinem Amt zurückgetreten, kurz nachdem US-Behörden Manipulationen bei Dieselautos aufgedeckt hatten. Seitdem sind mögliche Schadenersatzansprüche gegen hochrangige Manager ein Thema für den Aufsichtsrat.

Die US-Justiz will Winterkorn wegen Betrugs in der Abgasaffäre zur Rechenschaft ziehen. In Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig unter anderem wegen Betrugsverdachts weiter gegen ihn.

Von dpa