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IG Metall fordert von VW Garantie für Ausbildungsplätze

Tarifverhandlungen IG Metall fordert von VW Garantie für Ausbildungsplätze

Am Montag haben in Hannover die Verhandlungen über den Haustarifvertrag bei Volkswagen begonnen. Zum Auftakt der Gespräche forderte die IG Metall eine Garantie für Ausbildungsplätze. VW äußerte sich dazu zunächst nicht.

Forderung nach einer Garantie für Ausbildungsplätze: IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger beim Auftakt der VW-Tarifverhandlungen in Hannover.

Quelle: dpa

Hannover. Die IG Metall hat zu Beginn der Tarifverhandlungen bei VW eine Garantie für neue Azubi-Stellen verlangt. „Wir wollen wieder eine Einstellungszusage für die Auszubildenden haben, auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Transformation“, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Thorsten Gröger, am Montag in Hannover. Eine entsprechende Regelung, mit der zuletzt jährlich 1400 Ausbildungsplätze geschaffen wurden, läuft demnächst aus.

Außerdem fordert die Gewerkschaft sechs Prozent mehr Geld für die rund 122.000 Beschäftigten im VW-Haustarifvertrag. Damit orientiert sich die IG Metall an ihrer Forderung in den ebenfalls laufenden Tarifverhandlungen für die übrige Metallbranche.

VW-Tarifverhandlungen

VW-Tarifverhandlungen: Der Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall, Thorsten Gröger (l.), und der VW-Personalchef Martin Rosik begrüßen sich am Montag in Hannover.

Quelle: dpa

VW-Verhandler Martin Rosik wollte sich zur künftigen Zahl der Ausbildungsplätze nicht äußern. Er verwies lediglich auf „enorme ökonomische Belastungen“, die bevorstünden. Der jüngste Vorstoß von VW-Chef Matthias Müller, Steuervorteile für Dieselautos abzuschaffen, steht nach Rosiks Einschätzung allerdings nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Tarifverhandlungen.

Von dpa