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Volkswagen Hubertus Heil und Andrea Nahles informieren sich bei VW in Zwickau
Nachrichten Volkswagen Hubertus Heil und Andrea Nahles informieren sich bei VW in Zwickau
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21:00 23.01.2019
Besuch im VW-Werk Zwickau: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (v.l.), SPD-Vorsitzende Andrea Nahles und VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. Quelle: dpa
Zwickau

Das Werk Zwickau ist Vorreiter und wird Ende 2019 die Produktion des kompakten ID aufnehmen. Bis zum Produktionsstart qualifiziert Volkswagen Tausende Mitarbeitern für ihre künftigen Aufgaben. Zusammen mit weiteren grundlegenden organisatorischen und strukturellen Veränderungen ist das ein Kraftakt für das Unternehmen und die Beschäftigten.

Nach den Arbeitsgesprächen besuchten die Gäste in der Halle 2 einen Marktplatz mit Qualifizierungs- und Innovationsthemen wie virtuelles Schweißen, 3D-Drucken, innovative Ladeinfrastruktur sowie Mensch-Roboter-Kollaboration. Dort diskutierten sie mit Mitarbeitern und Startups. „Elektromobilität und Digitalisierung bedeuten für unsere Branche einen tiefgreifenden Strukturwandel“, sagte Kilian. Dieser werde nur gelingen, „wenn Politik und Unternehmen im konstruktiven Dialog zusammenarbeiten mit dem Ziel, den Automobilbau in Deutschland und damit Hunderttausende von Arbeitsplätzen in dieser Schlüsselindustrie zukunftsfest zu machen“.

SPD-Parteichefin Andrea Nahles sagte, die Automobilindustrie stehe durch Diesel-Skandal, Digitalisierung, Klimaschutz und eine veränderte weltwirtschaftliche Lage vor großen Herausforderungen. „Die Politik muss klare und verbindliche Anforderungen an die Automobilindustrie stellen, sie darf sie aber auch nicht überfordern. Denn auch im Jahr 2030 müssen die besten Autos der Welt in Deutschland gebaut werden, müssen die Facharbeiterinnen und Facharbeiter in der Automobilindustrie gutes Geld verdienen können“, so Nahles. Sie schlägt eine „Industriepartnerschaft Automobilindustrie 2030“ auf höchster politischer Ebene vor, um die unterschiedlichen Ziele unter einen Hut zu bringen und sie „im Gesamtzusammenhang gemeinsam erörtern zu können“, so Nahles.

Arbeitsminister Heil verwies auf das neue Qualifizierungschancengesetz, mit dem Unternehmen laut Heil dabei unterstützt werden, „die Beschäftigten von heute so zu qualifizieren, dass sie auch die Arbeit von morgen und übermorgen machen können“.

VW-Personalvorstand Kilian und Betriebsratschef Osterloh äußerten sich positiv über das Qualifizierungschancengesetz Es werde helfen, „dass kein Beschäftigter auf der Strecke bleibt“, so Osterloh, der beim Strukturwandel ebenfalls auf Zusammenarbeit von Politik und Unternehmen setzt: „Wir haben immer klar gesagt, dass der Weg in die E-Mobilität dringend Unterstützung aus der Politik braucht. Und zwar ganz konkrete Initiativen, die nicht nur in der Theorie, sondern auch im betrieblichen Alltag funktionieren.“

Von der WAZ-Redaktion

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