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Volkswagen Haustarifverhandlungen bei VW gehen weiter
Nachrichten Volkswagen Haustarifverhandlungen bei VW gehen weiter
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09:45 11.01.2018
Tarifverhandlungen: VW-Personalchef Martin Rosik (l.) und der Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall, Thorsten Gröger. Quelle: dpa
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Hannover

„Das Verhalten der Arbeitgeberseite ist enttäuschend“, sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Thorsten Gröger, damals. „Das Unternehmen redet die eigene wirtschaftliche Entwicklung klein und verweist auf globale Risiken.“ Ein konkretes Angebot legte VW nicht vor. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn, mehr Geld für die Altersvorsorge sowie eine Garantie für den Erhalt von Ausbildungsplätzen.

VW-Verhandlungsführer Martin Rosik hatte angesichts hoher anstehender Ausgaben für Elektromobilität und Digitalisierung einen „disziplinierten Tarifabschluss“ gefordert.

Ab Februar drohen Warnstreiks

Bei Volkswagen drohen mit Auslaufen der Friedenspflicht ab dem 1. Februar die ersten Arbeitskampf-Maßnahmen. „Ab dann können wir auch Warnstreiks mit den Kollegen in der Fläche synchronisieren“, sagte Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb am Mittwoch.

Mit ihrer Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn orientiert sich die IG Metall an der Forderung in den laufenden Tarifverhandlungen für die übrige Metallbranche. Außerdem fordert die Gewerkschaft bei VW eine Verbesserung der betrieblichen Altersvorsorge sowie Ausbildung und Übernahme auf dem bisherigen Niveau.

Größter Firmentarif in Deutschland

Der VW-Haustarif ist Deutschlands größter Firmentarif und läuft Ende Januar aus. Er gilt in den sechs westdeutschen VW-Werken Emden, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig und Kassel sowie bei der Finanztochter aus Braunschweig.

Von dpa

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