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Volkswagen Formula Student: VW unterstützt Team von Nachwuchs-Ingenieuren
Nachrichten Volkswagen Formula Student: VW unterstützt Team von Nachwuchs-Ingenieuren
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00:16 14.08.2018
Alles muss perfekt passen: Das von VW unterstützte Team der TU Hamburg tüftelte ein Jahr lang einem ihrem autonomen Flitzer „egn18-dv“. Quelle: Volkswagen
Wolfsburg/Hamburg

Ein Jahr lang hatten sie Zeit, an ihrem Auto zu tüfteln. Nun wird es ernst. Noch bis morgen geht der autonome Rennflitzer „egn18-dv“ der Hamburger Studenten bei einem der weltweit wichtigsten Wettbewerbe am prestigeträchtigen Hockenheimring auf die Strecke. Das Gefährt wiegt rund 230 Kilogramm, hat einen Bordcomputer, Lasersensoren, eine Kamera und ein sogenanntes C++-Programm an Bord, mit dem es sich selbst steuert.

Hochschul-Teams aus der ganzen Welt reisen extra für die Formula Student an, haben, Zeit, Energie, Schweiß und jede Menge Hirnschmalz hineingesteckt. China, Pakistan, USA, Israel – von überall her kommen sie, wetteifern miteinander um den schnellsten, leichtesten, günstigsten und überhaupt besten Rennwagen. Es gibt verschiedene Kategorien: Verbrennungsmotoren, Elektromotoren und auch das Fahren von autonomen Fahrzeugen – erst vor einem Jahr wurde diese Kategorie eingeführt. Und für 2018 nochmal ordentlich erschwert. Jetzt muss das Fahrzeug einen ihm völlig unbekannten Kurs bewältigen - und das ist eine große Herausforderung.

Das Event in Deutschland ist einfach etwas Besonderes“, sagt Sebastian Griep (23), Student der Energie- und Umwelttechnik, und zuständig fürs Marketing. „Was ich persönlich am tollsten finde, ist der Zusammenhalt. Sowohl in unserem Team als auch von der Community dort.“ Carl Giest (26) sieht das genauso. Er ist schon zum vierten Mal dabei, Technischer Leiter des Driverless Autos und Student der Ingenieurs-Wissenschaften. „Das ist wie ein Festival“, sagt er über die Formula Student Germany am Hockenheimring. Die Hochschulteams campen – der Stimmung tut das anscheinend gut. „Alle sind so motiviert, alle haben so viel schon reingesteckt und man hilft sich gegenseitig“, schwärmt Sebastian.

Für den Sieg genügt es übrigens nicht, als Erster ins Ziel zu kommen. Alle Aspekte werden gewertet. Es gibt statische und dynamische Disziplinen. In einer der statischen Disziplinen erklären die Studierenden beispielsweise, wie sie ihren Wagen konstruiert haben, welche Materialien sie einsetzen, wie die Kostenkalkulation und wie der Business Plan aussieht. Bei den dynamischen geht es um das Fahren in verschiedenen Wettbewerben. Nur wer überall Punkte holt, gewinnt den Wettbewerb.

„Die Erfahrungen, die man sammelt, die tollen Leute, die man kennenlernt, die Stimmung im Team, das ist mir das Wichtigste“, sagt Robert Oehlmann (28), Er studiert Computer Science und ist zuständig für die Software. Manchmal sei es ein bisschen schwierig, alle im Team miteinander zu koordinieren. „Aber wir sind insgesamt super aufgestellt für den Wettbewerb“, sagt Sebastian. Dass es Spaß macht, dass alle sehr viel dazulernen, dass Theorie und Praxis verbunden werden – das ist sicherlich wichtig. Aber ums Gewinnen geht es doch sicherlich auch? „Klar, man braucht ja Ziele“, sagt Robert augenzwinkernd.

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