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Volkswagen VW-Chef Diess in Israel: Erst Politik, dann auf zu den Start-ups
Nachrichten Volkswagen VW-Chef Diess in Israel: Erst Politik, dann auf zu den Start-ups
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12:00 22.06.2018
Holocaust-Museum Yad Vashem: VW-Konzernchef Herbert Diess trug sich ins Gästebuch der Gedenkstätte ein. Quelle: Volkswagen
Wolfsburg/Jerusalem

Anschließend traf Diess Vertreter der israelischen Start-up Szene und führte Gespräche mit den Chefs von Gett und Mobileye über innovative Mobilitätsdienstleistungen und autonomes Fahren.

„Auch vor dem Hintergrund der besonderen Vergangenheit unseres Unternehmens ist es mir ein Anliegen, gleich zu Beginn meiner neuen Funktion nach Israel zu kommen“, sagte Diess bei einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Netanyahu an seinem Amtssitz in Jerusalem. In dem Gespräch wurde unter anderem eine mögliche Zusammenarbeit bei innovativen Mobilitätsdienstleistungen erörtert.

Zuvor besuchte Diess der Gedenkstätte Jad Vashem und trug sich dort in das Gästebuch ein: „Es ist unsere Verantwortung, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten, an die Opfer zu denken und sicher zu stellen, dass sich eine Katastrophe dieser Art nie wiederholt,“ so Diess.

Während seines Aufenthalts in Israel informierte sich Diess ebenso über die Technologie- und Start-up-Szene des Landes. Tel Aviv ist mit über 1000 Start-ups eines der weltweit größten Innovationszentren. Um dieses Potential für den Volkswagen-Konzern besser nutzen zu können, hat das Unternehmen vor Kurzem den Volkswagen Group Campus „Konnekt“ in Tel Aviv eröffnet. „Konnekt“ ermöglicht Start-ups und lokalen Partnern den direkten Austausch mit dem Volkswagen-Konzern und seinen Marken.

Von der Redaktion

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