Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Volkswagen Debatte um Vorstandsgehälter: Minister kritisiert VW-Chef
Nachrichten Volkswagen Debatte um Vorstandsgehälter: Minister kritisiert VW-Chef
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:45 27.03.2018
Bernd Althusmann: Niedersachsens Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsrat kritisiert Äußerungen von VW-Chef Matthias Müller in der Debatte um Vorstandsgehälter. Quelle: Nancy Heusel
Anzeige
Berlin

„Es fehlt offensichtlich die notwendige Sensibilität in einer für VW sehr schwierigen Phase“, sagte Althusmann, der für das Land im VW-Aufsichtsrat sitzt, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Zuvor hatte bereits Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Müllers Worte missbilligt.

Müller hatte im „Spiegel“ auf die Frage nach einer Gehalts-Obergrenze von beispielsweise fünf Millionen Euro geantwortet: „In Deutschland besteht der Drang, alles politisch regeln zu wollen. Aber wo soll das enden? Wir hatten so was bereits einmal in Form der DDR. Da ist auch alles geregelt worden.“

Althusmann erklärte nun: „Man darf das nicht schönreden, nur weil der bilanzielle Gewinn 2017 gut ist. Ich hätte mehr Zurückhaltung erwartet.“ Wer bei VW im Vorstand sitze, könne sich schlecht über Politiker beschweren, die einem ins Handwerk pfuschen. „Damit muss man zurechtkommen, denn Niedersachsen hält 20 Prozent der VW-Anteile. Ob es einem gefällt oder nicht.“

Von dpa

Inmitten der Aufregung über das Gehaltsplus für den VW-Vorstand hat Konzernchef Matthias Müller seine Vergütung verteidigt. Es gebe zwei Gründe für ein hohes Gehalt: Die Relevanz des Unternehmens für die Volkswirtschaft sowie das Risiko, das man als Konzernchef trage, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

23.03.2018

Der Hype um Elektroautos ist noch immer groß, Gewinne fahren aber vor allem die schweren Stadtgeländewagen ein. Das ist bei VW nicht anders – jetzt soll eine SUV-Modelloffensive auf dem chinesischen Markt anrollen. Aber auch mit E-Autos hat VW einiges vor.

23.03.2018

VW hat den Touareg renoviert und schickt das große SUV ab Sommer in dritter Generation zu den Kunden. Die Wolfsburger betonen vor allem die neuen Infotainment- und Assistenzsysteme, mit denen das Auto zum Flaggschiff der Modellpalette werden soll.

23.03.2018
Anzeige