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++ Live: Pistorius sieht keine Gefahr mehr

Alle Infos zur Lage in Hannover ++ Live: Pistorius sieht keine Gefahr mehr

Das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Niederlande wurde in letzter Minute abgesagt. Die Polizei hatte Hinweise auf ein drohendes Bombenattentat in der HDI-Arena. Am Morgen danach hat sich die Lage in Hannover normalisiert - die Polizei hat den Einsatz am Stadion beendet.  Alles zur Terrorwarnung lesen Sie hier.

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Die Polizei zeigt die ganze Nacht hindurch Präsenz in der Innenstadt.

Quelle: Spata
  • Das Länderspiel in Hannover wurde von der Polizei abgesagt. Laut Polizei gab es einen Hinweis auf einen drohenden Sprengstoff-Anschlag im Stadion.
  • Die HDI-Arena wurde evakuiert, tausende Menschen mussten das Gelände verlassen. 
  • Am späten Abend wurde dann am Hauptbahnhof Alarm ausgelöst. Ein verdächtiger Gegenstand in einem IC wurde von Experten gesprengt.

Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe sprach von einer „konkreten Bedrohungslage für Hannover“. „Wir haben Hinweise gehabt, dass jemand im Stadion einen Sprengsatz zünden wollte.“ Nach HAZ-Informationen hatte es vom französischen Geheimdienst Hinweise auf einen drohenden islamistischen Anschlag gegeben.

Die Stadtbahnhaltestellen an Aegi, Hauptbahnhof, Kröpcke und Markthalle wurden zeitweise abgesperrt. Auch ein Konzert des Musikers Maceo Parker im Pavillon am Raschplatz wurde unter Hinweis auf die Gefährdungslage abgesagt. Am späten Abend entdeckte die Polizei einen verdächtigen Gegenstand in einem Zug am Hauptbahnhof. Da ein Sprengstoffhund anschlug, wurden der Gegenstand kontrolliert im Zug gesprengt.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, die Absage des Fußballländerspiels in Hannover sei „aus Gründen des Schutzes der Bevölkerung“ erfolgt. „Bittere Gründe“, ergänzte er noch. Hinweise auf eine Gefährdung des Spiels hätten sich im Laufe des frühen Abends so verdichtet, dass er die Absage empfohlen habe, so de Maizière auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im niedersächsischen Innenministerium. DFB-Präsident Reinhard Rauball ergänzte: "Es ist ein trauriger Tag für Deutschland, ein trauriger Tag für den deutschen Fußball."

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