Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Niedersachsen Sollten Waffen aus Munster für Anschlag dienen?
Nachrichten Politik Niedersachsen Sollten Waffen aus Munster für Anschlag dienen?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:38 18.05.2017
Von Michael B. Berger
Aus einem Panzer wurden Sturmgewehre gestohlen.   Quelle: Uwe Zucchi
Hannover

Inzwischen hätten sich Hinweise verdichtet, dass es hier einen Zusammenhang geben könnte, berichtet der NDR und beruft sich dabei auf eine Unterrichtung im Verteidigungsausschuss des Bundestages in Berlin. Nach Angaben aus dieser vertraulichen Unterrichtung soll Franco A. mit einem Offiziersanwärter Kontakt gehabt haben, der zur Zeit des Waffendiebstahls Dienst in Munster geleistet habe. Der mögliche Mittelsmann in Munster studiere an der Bundeswehr-Hochschule in München und sei mit drei weiteren Studenten vom Militärischen Abschirmdienst beobachtet worden. Möglicherweise bestünden Kontakte zur rechtsextremen Identitären Bewegung, heißt es in dem Bericht.

In Munster waren im Februar zwei Sturmgewehre, eine Pistole, zwei Funkgeräte sowie eine Signalpistole aus einem Panzer gestohlen worden, der auf dem bewachten Gelände abgestellt war. Der Einbruch ist offenbar gezielt geschehen. Andere Fahrzeuge blieben unberührt.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) hat seine Staatssekretärin Daniela Behrens (SPD) auf ihre Bitte hin entlassen. Damit zogen beide Konsequenzen um eine Affäre um leichtfertig und gegen die strengen Ausschreibungsregeln vergebene Aufträge aus dem Wirtschaftsministerium.

18.05.2017
Niedersachsen Mauscheleien bei Auftragsvergabe - Minister Lies unter Druck

Immer mehr Ungereimtheiten im niedersächsischen Wirtschaftsministerium: Ressortchef Lies (SPD) hat einen zweiten Fehler bei der Vergabe von Aufträgen eingeräumt - dieses Mal wurde offenbar ein Radiosender bevorzugt. Zudem wirft eine Stellenausschreibung Fragen auf. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft.

20.05.2017

In einer Erklärung vor dem Landtag räumte Wirtschaftsminister Lies ein, dass sein Haus sich bei der Vergabe einer Veranstaltungsreihe zur Elektromobilität über Bedenken des Vergabereferats hinweggesetzt habe. Einen weiteren Fall hatte die HAZ vergangene Woche öffentlich gemacht. Nun steht der Minister unter Druck. 

17.05.2017