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Niedersachsen Land will kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln
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19:45 29.08.2017
Frauen in prekärer wirtschaftlicher Lage dürften nicht weiter gezwungen sein, aus finanziellen Gründen auf weniger sichere Verhütungsmittel umzusteigen. Quelle: dpa
Hannover

Frauen in prekärer wirtschaftlicher Lage dürften nicht weiter gezwungen sein, aus finanziellen Gründen auf weniger sichere Verhütungsmittel umzusteigen und sich so dem Risiko einer ungewollten Schwangerschaft auszusetzen, sagte Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD). Sie verwies darauf, dass das Land auch die Kosten für Abtreibungen tragen müsse, wenn die betroffenen Frauen bedürftig seien und einen gesetzlichen Anspruch auf die Kostenübernahme hätten. „Kein Geld für Verhütung, aber für den Schwangerschaftsabbruch - das ist menschenverachtend und muss korrigiert werden“, betonte Rundt.

Derzeit übernehmen die Krankenkassen der Landesregierung zufolge die Kosten für Verhütungsmittel nur bis zum vollendeten 20. Lebensjahr. Danach müssten Frauen mit geringem Einkommen und Bezieherinnen von Hartz IV oder Sozialhilfe empfängnisverhütende Mittel aus dem im monatlichen Regelsatz selbst finanzieren. Der darin enthaltenen Bedarf für Gesundheitspflege liege bei 15 Euro. 

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