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Niedersachsen Soll die AfD in den Stiftungsrat von Bergen-Belsen?
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00:33 18.03.2018
Gedenkveranstaltung für Völkermord an Sinti und Roma Quelle: Hauke-Christian Dittrich
Hannover

Man kann die Mitglieder von Opferverbänden in Israel gut verstehen, wenn sie nicht neben einem AfD-Mann in einem Stiftungsrat sitzen wollen, der sich etwa mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen befasst. Die AfD ist kein Hort der Humanität. Fremdenfeindlichkeit und Hass auf Flüchtlinge sind zu oft Programm in der Partei; die jüngsten primitiven Ausfälle von André Poggenburg sind nur ein Beispiel.

Nur: Die AfD-Fraktion im Landtag gebärdet sich anders. Eher bürgerlich. Und deshalb war es alles andere als klug, den Gesetzentwurf zum Stiftungsrat so zu stricken, dass der Landtag ausgerechnet vier Gesandte zulässt. Man hätte auch nur einen Vertreter für den gesamten Landtag in dieses Gremium schicken können. Oder gar keinen. In dieser Hinsicht hat AfD-Geschäftsführer Klaus Wiechmann mit seiner Kritik recht.

Ärgerlich, dass man ausgerechnet der AfD eine unangemessene Opferrolle zubilligt. 

Von Michael B. Berger

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