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AfD will Führungsstreit bei Parteitag in Misburg klären

Interne Querelen AfD will Führungsstreit bei Parteitag in Misburg klären

Niedersachsens AfD will ihren monatelangen Führungsstreit auf einem Parteitag am 13./14. Januar in Hannover-Misburg klären. AfD-Landesvorsitzender Armin-Paul Hampel muss um sein Amt bangen

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Muss um sein Amt als Landesvorsitzender bangen: Armin-Paul Hampel, Niedersachsen-Chef der AfD.

Quelle: dpa

Hannover.  Die niedersächsische AfD will ihren monatelangen Führungsstreit am 13./14. Januar auf einem Parteitag in Hannover-Misburg klären. Sowohl Landesvorsitzender Armin-Paul Hampel als auch sein Stellvertreter Jörn König bestätigten der HAZ diesen Parteitagstermin. Hampel erklärte, der frühere Streit um verschiedene Parteitagsorte sei „nebensächlich“. Ihm gehe es vor allem um die Rechtsmäßigkeit des einberufenen Parteitags, die derzeit geklärt werde. König sagte zum Streit mit Hampel nichts, dies sei eine rein interne Angelegenheit, die die Öffentlichkeit nichts angehe.

Zuvor hatte es ein erhebliches Wirrwarr um den Parteitag gegeben, den Hampel ursprünglich nach Gieboldehausen bei Göttingen gelegt hatte  – aus Kostengründen. Doch der vorgesehene Wirt sagte ab. Zuvor hatten Hampels Vize und Widersacher  König und seine Mitstreiter nach Misburg eingeladen – eine Einladung, die nach Hampels Ansicht rechtswidrig gewesen ist. Der stark umstrittene Landesvorsitzende lud daraufhin kurz nach Weihnachten selbst zu einem „Eilparteitag“ nach Misburg – einen „Eilparteitag“ finden hingegen Hampels Gegner ebenfalls rechtswidrig, weil die Mitglieder zu einem ordentlichen Parteitag bereits geladen worden seien. Sie werfen Hampel vor, die gesamte Parteitagsplanung hintertrieben zu haben, obwohl bereits im November eindeutige Beschlüsse vorlagen.  „Die AfD ist eine erfolgreiche Partei und nicht die Privatangelegenheit eines Armin-Paul Hampel“, heißt es. 

Gegen den Landesvorsitzenden, der Mitglied des Bundestags ist, liefen bereits einige Abwahlanträge, heißt es weiter. Hampel selbst hält die Unruhe in seinen eigenen Reihen nicht für so ungewöhnlich „in einer jungen Partei“. Für eine Abwahl des früheren Fernsehjournalisten wäre eine Zweidrittelmehrheit auf dem AfD-Parteitag in Misburg nötig. 

Von Michael B. Berger

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