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23 Geldautomaten in Niedersachsen gesprengt 

Jahresbilanz 23 Geldautomaten in Niedersachsen gesprengt 

Kurz vor Jahresschluss kam noch eine weitere Tat hinzu: In Neuenkirchen-Vörden sprengten Unbekannte einen Geldautomaten in einer Bank. Insgesamt 23 Delikte dieser Art zählten die Polizisten 2017.  Allein drei Taten ereigneten sich direkt hintereinander in Hannover und Langenhagen.

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22 Geldautomaten wurden 2017 in Niedersachsen aufgesprengt.

Quelle: Arnulf Stoffel/Symbolbild

Hannover.   23 Geldautomaten sind in diesem Jahr in Niedersachsen zum Ziel von Automatensprengern geworden. Nur in elf Fällen wurde dabei auch Geld erbeutet. Genauso häufig blieb es bei einem Versuch, teilte das Landeskriminalamt (LKA) mit. Im vergangenen Jahr gab es mit 34 derartigen Vorfällen deutlich mehr Taten. Damals waren die Täter 14 Mal erfolgreich.

Am Silvestermorgen sprengten drei Unbekannte in Neuenkirchen-Vörden einen Automaten im Vorraum der Sparkasse, machten aber keine Beute. Das Behältnis mit dem Geld sei nicht aufgegangen, sagte ein Sprecher der Polizei in Vechta. Die Täter hatten ein Gas-Gemisch in dem Automaten explodieren lassen. Der ohrenbetäubende Knall schreckte Anwohner auf. Diese sahen, wie die drei Täter die Bank verließen und mit einem Wagen Richtung Autobahn davonfuhren.

Ein ähnliches Vorgehen beobachten die Ermittler schon länger. Oft entsteht dabei gewaltiger Schaden. Die Täter stammen nach LKA-Erkenntnissen überwiegend aus den Niederlanden, ein hoher Anteil von ihnen soll nordafrikanische Wurzeln haben. Dazu kommen laut LKA noch eine Gruppe aus Polen und eine weitere, bei der es sich um Nachahmungstäter handelt. Die Behörde hatte Ende 2015 eine Sonderkommission eingerichtet, nachdem sich die Fälle gehäuft hatten.

Allein drei Automaten wurden innerhalb von drei Tagen in Hannover und Langenhagen gesprengt: Zuerst  am 19. Juni an der Podbielskistraße in Groß Buchholz, dann  am nächsten Tag an der Vahrenwalder Straße und schließlich am 21. Juni an der Walsroder Straße in Langenhagen.

 Anfang November hatte ein 38-Jähriger im Landgericht Lüneburg die Sprengung von Geldautomaten in Niedersachsen und Hamburg gestanden. Bei seinen Taten waren allein mehr als 142.000 Euro verbrannt. Die Kammer hatte dem Mann eine Haftstrafe von höchstens sieben Jahren und neun Monaten zugesichert, falls er ein umfassendes Geständnis ablegen sollte.

 

Von lni

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