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Deutschland / Welt US-Präsident will Nordkoreas Diktator treffen
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12:43 09.03.2018
Im Gespräch mit südkoreanischen Delegierten habe Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gesagt, er fühle sich einer nuklearen Abrüstung verpflichtet. Quelle: AP
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Washington

US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un werden sich in naher Zukunft offenbar persönlich treffen. Ort und Zeit müssten noch bestimmt werden, teilte das Weiße Haus am Donnerstagabend mit. Wenig zuvor hatte Südkoreas Nationaler Sicherheitsberater, Chung Eui Yong, in Washington verkündet, dass Trump einem Treffen mit Kim zugestimmt habe, um eine „dauerhafte Abrüstung“ auf der Koreanischen Halbinsel zu erreichen.

Über Monate hinweg hatten Trump und Kim sich gegenseitig beschimpft und mit atomarer Vernichtung gedroht. Seit sieben Jahrzehnten stehen sich die Vereinigten Staaten und Nordkorea feindselig gegenüber. Die Staaten sind offiziell im Kriegszustand, da es zum Ende des Koreakriegs (1950 bis 1953) kein Friedensabkommen gab.

Washington und Pjöngjang haben noch nicht einmal formell diplomatische Beziehungen. Entsprechend historisch bedeutsam würde ein tatsächliches Treffen zwischen dem US-Präsidenten und Kim denn auch sein: Eine entsprechende Zusammenkunft hat es bislang noch nie gegeben.

Der US-Präsident gibt sich verhalten zuversichtlich

Am Donnerstagabend hatte Südkoreas Sicherheitsberater Chung erklärt, ein Treffen solle bis Ende Mai stattfinden. Im Gespräch mit südkoreanischen Delegierten habe Kim gesagt, er fühle sich einer nuklearen Abrüstung verpflichtet, so Chung. „Nordkorea wird jegliche weitere Atom- oder Raketentests unterlassen“, soll Kim Chung zufolge gesagt haben.

Von der US-Regierung wurden die Pläne für ein Treffen kurz darauf bestätigt. Trump selbst twitterte, Kim habe mit Südkorea nicht über das Einfrieren des Atom- und Raketenprogramms gesprochen, sondern über Abrüstung. Tests sollten zunächst nicht mehr stattfinden. „Guter Fortschritt, aber die Sanktionen bleiben in Kraft, bis es eine Vereinbarung gibt. Ein Treffen wird geplant!“, schrieb er.

Nordkorea schien die Pläne zu bestätigen. Ein hochrangiger nordkoreanischer UN-Diplomat in New York, Pak Song Il, schrieb in einer E-Mail an die Zeitung „Washington Post“, die Einladung sei ein Ergebnis von Kims „großartiger, mutiger“ Entscheidung, zum Frieden und zur Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel beizutragen.

Von AP/dpaRND

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