Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Strobl verplappert sich über verdeckte Ermittlungen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Strobl verplappert sich über verdeckte Ermittlungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:48 11.03.2018
Thomas Strobl hatte am Freitag mitgeteilt, dass nach Hilferufen des Bürgermeisters wegen auffälliger Asylbewerber in Sigmaringen Polizisten inkognito in der Stadt unterwegs sein sollen. Quelle: dpa
Stuttgart

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat verdeckte Ermittlungen der Polizei gegen kriminelle Ausländer bekanntgemacht - und steht nun schwer in der Kritik. Aus Sorge um die Sicherheit der Beamten fordert die Polizeigewerkschaft DPolG den sofortigen Abbruch der in Sigmaringen geplanten geheimen Operationen. „Verdeckte polizeiliche Maßnahmen in der Presse anzukündigen, führt dazu, dass die Kollegen erheblichen Gefahren ausgesetzt sind. Das ist ein Skandal“, sagte der Landesvorsitzende der DPolG, Ralf Kusterer, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Strobl hatte am Freitag mitgeteilt, dass nach Hilferufen des Bürgermeisters wegen auffälliger Asylbewerber in Sigmaringen Polizisten inkognito in der Stadt unterwegs sein sollen. Ausländische Täter, die mehrfach auffallen, sollen dem Sonderstab im Innenministerium gemeldet werden. Ihnen droht die Abschiebung.

Es scheine weit übertrieben, die Lage in Sigmaringen mit verdeckten Ermittlern lösen zu wollen, sagte der innenpolitische Fraktionssprecher des Koalitionspartners Grüne, Uli Sckerl. „Die vorhandenen polizeilichen Maßnahmen reichen aus.“ Die Oppositionsfraktionen SPD und FDP warfen Strobl Selbstdarstellung auf Kosten der Polizei vor forderten eine Befassung des Innenausschusses des Landtags mit dem Thema.

Von dpa/RND

Die syrische Armee treibt weiter einen Keil in die Rebellen-Hochburg Ost-Ghuta. Sie blockiert wichtige Nachschubrouten. Nun ziehen die ersten Aufständischen ab. Zivilisten sind aber weiterhin eingeschlossen und können die Region nicht verlassen.

11.03.2018

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wollen sich treffen – doch es gibt Bedingungen. Welche das sind, hat die Trumps Sprecherin bekanntgegeben.

11.03.2018

Kaum ist das schärfere Waffengesetz im US-Bundesstaat Florida unterzeichnet, schon gibt es Protest von der NRA: Die Waffenlobby will gegen die neuen Regeln klagen.

11.03.2018