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Deutschland / Welt Sieg für Kritiker des Friedensprozesses in Kolumbien
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19:01 12.03.2018
Ivan Duque, Präsidentschafts-Kandidat der rechtskonservativen Partei Centro Democrático, während seiner Stimmabgabe bei den Parlamentswahlen. Quelle: AP
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Bogotá

Nach Auszählung von mehr als 97 Prozent aller Stimmen erhielten die Kritiker des Friedensvertrags rund 16,5 Prozent und können nach Angaben der Wahlbehörde mit 19 Sitzen im Oberhaus rechnen. Im Abgeordnetenhaus führt die Partei der Liberalen, die auf etwa 35 Sitze kommt, dicht gefolgt von Uribes Rechtsaußenpartei mit voraussichtlich 32 Sitzen.

Die Partei der ehemaligen Farc-Rebellen, die sich erstmals an einer Wahl beteiligte, landete weit abgeschlagen und erhielt in beiden Kammern weniger als ein halbes Prozent der Stimmen. Fünf Sitze im Senat und im Abgeordnetenhaus sind den ehemaligen Kämpfern dennoch sicher. Der Ende 2016 geschlossene Friedensvertrag garantiert der neu gegründeten Partei eine Mindestzahl von Mandaten.

Die gemäßigt konservative Partei (la U) von Präsident Juan Manuel Santos erlitt eine Niederlage und büßte in beiden Kammern Sitze ein.

Gleichzeitig stimmten die Bürger am Sonntag über die offiziellen Präsidentschaftskandidaten einiger Parteibündnisse ab. Bei den Konservativen gewann Iván Duque von der Rechtsaußenpartei Centro Democrático. Bei den Linken setzte sich der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Bogotá, Gustavo Petro, durch. Beide Kandidaten führen die Umfragen bereits seit Wochen an und werden bei den Wahlen im Mai gegeneinander antreten.

Von RND/epd

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