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Deutschland / Welt „Sie lebt, ist in Sicherheit“
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14:24 23.03.2017
29 Menschen wurden bei dem Anschlag in London verletzt – darunter auch eine deutsche Staatsangehörige. Quelle: dpa
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London

Unter den Verletzten des Londoner Attentats ist auch eine deutsche Staatsbürgerin. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes teilte mit: „Wir müssen leider davon ausgehen, dass auch eine deutsche Staatsangehörige bei dem Anschlag in London verletzt worden ist.“

Auto erfasste sie am Fuß

Der australische Premierminister Malcolm Turnbull sprach von einer deutschstämmigen Frau, die in Südaustralien lebt. Australische Medien berichten, dass Trish N.-B., die in einem Vorort von Adelaide (Australien) lebt, auf der Westminister Bridge von dem Wagen des Attentäters erfasst wurde.

Enorme Polizei-Präsenz, abgesperrte Straßen und Flaggen auf Halbmast: London am Tag nach dem Terror-Anschlag bei dem vier Menschen starben und rund 30 verletzt wurden.

Das Auto erfasste sie am Fuß. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. „Sie lebt, ist in Sicherheit und wird von den Behörden gut betreut“, sagte ihre Mutter Evelyn N.-C. australischen Medien.

Trish N.-B. arbeitet in einem Bio-Café und Second-Hand-Kleiderladen und besuchte in London ihre Tochter Paige, mit der sie auf Europareise gehen wollte. Die Familie hat deutsche Wurzeln.

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Zuvor waren weitere Details über den Attentäter bekannt geworden. Laut der britischen Premierministerin Theresa May handelt es sich um einen gebürtigen Briten, der polizeibekannt ist. Gegen ihn sei einst wegen Verbindungen in die Extremistenszene ermittelt worden, er sei aber nur als Randfigur eingestuft worden, so May.

Der Angreifer hatte am Mittwoch mit seinem Wagen zunächst auf der Westminister Bridge mehrere Fußgänger überfahren und zwei von ihnen getötet. Anschließend erstach er auf dem nahe gelegenen Parlamentsgelände einen Polizisten, bevor er selbst erschossen wurde. 29 Personen aus elf Ländern wurden im Krankenhaus behandelt, darunter auch Trish N.-B.. Mittlerweile hat der IS die Tat für sich beansprucht.

Von Jan Sternberg/RND/dpa

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