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Deutschland / Welt Seehofer zu neuen Technologien: „Müssen uns zutrauen, die Dinge zu beherrschen“
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Seehofer zu neuen Technologien: „Müssen uns zutrauen, die Dinge zu beherrschen“
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19:29 03.12.2018
Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer müssen ethische Fragen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz diskutiert werden, wie er beim Digitalgipfel der Bundesregierung am Montag in Nürnberg betonte. Quelle: Daniel Karmann/dpa
Nürnberg

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat für einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) geworben. Ethische Fragen müssten und würden diskutiert werden, sagte der CSU-Vorsitzende beim Digitalgipfel der Bundesregierung am Montag in Nürnberg. „Beim automatisierten Fahren wird es viele ethische Fragen geben im Konfliktfall.“

Offenheit sei bei der Debatte besonders wichtig. „Es hat keinen Sinn hinter verschlossenen Türen zu diskutieren“, so Seehofer. Für eine offene Diskussion sei der Gipfel wichtig. „Wir müssen uns zutrauen, dass wir die Dinge beherrschen.“ Deutschland sei bei KI zwar gut im Rennen, aber noch nicht an der Spitze. Das müsse der Anspruch sein.

Merkel kommt am Dienstag zum Digitalgipfel

Der Schwerpunkt des bis Dienstag dauernden Treffens liegt auf KI, also beispielsweise selbstfahrenden Autos, Robotern in der Altenpflege oder „denkenden“ und sprechenden Computer. Bisher haben hier vor allem China und die USA die Nase vorn. Mitte November hatte die Bundesregierung beschlossen, bis zum Jahr 2025 zusätzlich drei Milliarden Euro in diesen Bereich zu investieren. Am Dienstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Nürnberg erwartet, auf der Agenda des Treffens steht dann die nationale KI-Strategie.

Künstliche Intelligenz bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität

Auch bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität spielt Künstliche Intelligenz nach Ansicht Seehofers eine Schlüsselrolle. Mit analytischen Algorithmen etwa könnten auch manche Täter-Profile präzisiert werden. Mit Blick auf Hackerangriffe sagte er: „Wir sind in der Prävention, in der passiven Abwehr durchaus gut.“ Bei der aktiven Abwehr müsse man besser werden.

Die FDP-Fraktion erwartet nicht viel von dem zweitägigen Treffen. Die Bundesregierung brauche nicht mehr Gipfel und Zuständige, sondern schlicht mehr Tatkraft, sagte der stellvertretende Fraktionschef Frank Sitta der Deutschen Presse-Agentur.

Von RND/dpa

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