Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Sächsische AfD setzt Notvorstand ein
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Sächsische AfD setzt Notvorstand ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:51 22.10.2017
Auch Frauke Petry wendet sich von der AfD ab. Quelle: dpa
Anzeige
Leipzig

Der Notvorstand bestehe aus sechs Mitgliedern und arbeite bis Ende Februar nächsten Jahres, teilte die Partei am Samstagabend in Leipzig mit. „Er kann bis dahin vollumfänglich alle Aufgaben eines Landesvorstands vollziehen.“

Der Schritt sei notwendig geworden, weil im Zuge des Rücktritts der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry insgesamt sechs Vorstandsmitglieder zurücktraten, erklärte ein Sprecher. Petry verließ nach der Bundestagswahl die AfD und gründete „Die Blaue Partei“, mit der sie 2019 bei der Landtagswahl in Sachsen antreten will.

Das Landesschiedsgericht hatte den Angaben nach am Freitag grünes Licht für den Notvorstand gegeben. Wegen der Rücktritte war der Landesvorstand nicht mehr beschlussfähig. Mit dem neuen Gremium könne nun rechtswirksam ein Landesparteitag einberufen werden, um einen neuen Vorstand zu wählen, erklärte der Sprecher.

Aufgabe des nun eingesetzten Vorstandes sei es, „dass Mitglieder, welche im Nachgang der Bundestagswahl unserer Partei schweren Schaden zugefügt haben, mit harten Konsequenzen zu rechnen haben“.

Von dpa/RND

Der Mord an der Investigativreporterin Daphne Caruana Galizia hat Malta politisch und gesellschaftlich schwer erschüttert. Die Regierung gerät dabei zunehmend unter Druck. Nun hat sie eine Belohnung von einer Million Euro für Hinweise ausgeschrieben.

22.10.2017

Nach der Volkszählung 2011 stand Deutschland plötzlich mit weniger Einwohnern da. In Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg hatte das besondere Auswirkungen, weil daran viel Geld hängt. Sie wollen das Bevölkerungsminus daher nicht auf sich beruhen lassen.

22.10.2017

Sechs Jahre nach den ersten freien Wahlen ist Tunesien Musterschüler der Demokratie: Das Parlament hat gerade weitreichende Frauenrechte verabschiedet. Aber die Euphorie der Revolution ist verflogen – und einige machen Europas Hilfe mitverantwortlich.

22.10.2017
Anzeige