Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Petry und Gauland finden nicht zusammen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Petry und Gauland finden nicht zusammen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:51 20.03.2017
Gauland und/oder Petry? Die AfD-Spitze kann sich nicht auf ein Spitzenteam für die Bundestagswahl einigen. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Wie aus Parteikreisen bekannt wurde, fällt eine ursprünglich für diese Woche geplante Mitgliederbefragung zur personellen Besetzung des „Spitzenteams“ für die Bundestagswahl aus, weil sich bis zum Ablauf der Anmeldefrist in der Nacht zum Montag keine „Teams“ gemeldet hatten.

Gauland will nicht gegen Petry antreten

Parteivize Alexander Gauland hatte am Sonntagabend mitgeteilt, Gespräche zwischen ihm und der Bundesvorsitzenden Frauke Petry über dieses Thema hätten keine Einigung ergeben. Da er in keinem Fall gegen Petry antreten wolle, werde er bei der Umfrage zum „Spitzenteam“ außen vor bleiben, sagte Gauland.

Der Parteikonvent hatte zuvor entschieden, dass sich an der Umfrage nur Teams und keine Einzelpersonen beteiligen dürfen. „Gespräche mit Frauke Petry ergaben keine zureichende Basis für ein Zusammenwirken in einem gemeinsamen Team“, erklärte Gauland.

Damit liegt die Entscheidung über den Spitzenkandidaten oder das „Spitzenteam“ alleine beim AfD-Bundesparteitag in Köln. Dort sollen die Delegierten am 22. und 23. April auch das Wahlprogramm verabschieden.

AfD deutlich schwächer in Umfragen als Ende 2016

In der jüngsten Kontroverse um Aussagen des Thüringer AfD-Landeschefs Björn Höcke hatte sich Petry klar von Höcke distanziert. Gauland hatte dem Rechtsaußen aus Thüringen dagegen Rückendeckung gegeben. Verschiedene Meinungsforschungsinstitute sahen die AfD zuletzt bundesweit bei acht bis neun Prozent und damit deutlich schwächer als Ende 2016.

Von RND/dpa

Paukenschlag bei der Anhörung zu den Vorwürfen, Russland habe sich in den US-Wahlkampf eingemischt. FBI-Direktor James Comey bestätigte Ermittlungen der Bundespolizei in Richtung der Trump-Regierung. Und er bestätigte, dass Trumps Abhörvorwürfe gegen Obama haltlos seien.

20.03.2017

Die britische Premierministerin Theresa May wird am 29. März offiziell den EU-Austritt ihres Landes verkünden. Das bestätigte ein Sprecher ihrer Regierung in London. Damit wäre neun Monate nach dem Brexit-Votum der Weg frei für die zweijährigen Verhandlungen mit Brüssel.

20.03.2017

Die Empörung ist groß. Mit seinen persönlichen Attacken gegen Kanzlerin Merkel hat der türkische Präsident Erdogan diplomatisch eine Grenze überschritten. Die Bundesregierung darf sich nicht provozieren lassen, meint Rüdiger Ditz.

20.03.2017
Anzeige