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Deutschland / Welt Pegida will keine Partei werden
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Pegida will keine Partei werden
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06:09 14.01.2019
Vor einem Jahr sangen Lutz Bachmann (4.v.l.) und André Poggenburg (3. v.l.) noch zusammen mit der AfD – beim Politischen Aschermittwoch in Sachsen 2018. Links Andreas Kalbitz, AfD-Chef in Brandenburg und Björn Höcke, AfD-Chef in Thüringen. Rechts Egbert Ermer, der jetzt mit Poggenburg im „AdP“ ist, und Sachsens AfD-Landeschef Jörg Urban. Quelle: Martin Fischer/dpa
Dresden

Die fremdenfeindliche Dresdner Pegida-Bewegung wird sich nicht mit einer eigenen Partei an den Landtagswahlen in Sachsen beteiligen. Das kündigte ihr Gründer Lutz Bachmann auf Facebook an. „Pegida wird keine eigene Partei zur Landtagswahl ins Rennen schicken“, schrieb er. „Im Gegenteil, Pegida wird zur größten Tugend zurückkehren, zur Überparteilichkeit.“

Enttäuschung für Poggenburg

Seit Längerem gab es Gerüchte, dass Pegida Kandidaten zur Landtagswahl in Sachsen am 1. September aufstellen wolle. Auch Bachmann hatte solche Gerüchte befeuert, nachdem Gespräche mit der AfD über eine Zusammenarbeit anscheinend gescheitert waren. Am Freitag wurde bekannt, dass der Ex-AfD-Politiker André Poggenburg zusammen mit sächsischen AfD-Abtrünnigen den „Aufbruch deutscher Patrioten“ (AdP) gründen will. Hier schien Pegida im Hintergrund mitzuwirken.

Für Poggenburg ist Bachmanns Ankündigung ein schlechtes Zeichen. Ohne eine Zusammenarbeit mit Pegida sinken seine Chancen, den „Aufbruch“ zum Erfolg bei den Landtagswahlen im Osten zu führen. Die AfD hingegen kann aufatmen. Die direkte Unterstützung hatte Bachmann der Partei bereits entzogen. Jetzt stützt er zumindest nicht die Konkurrenz.

Von RND/jps

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