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Deutschland / Welt Kurz kritisiert nach Messerattacke „Fehler“ seiner Vorgänger
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Kurz kritisiert nach Messerattacke „Fehler“ seiner Vorgänger
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17:39 09.03.2018
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kritisierte nach einer Messerattacke eines afghanischen Mannes auf vier Passanten die Vorgängerregierung, die viele Fehler in Asyl-und Migrationspolitik gemacht habe. Quelle: dpa
Wien

Am Mittwochabend hat ein Mann afghanischer Abstammung in Wien vier Menschen niedergestochen und sie schwer verletzt. Daraufhin kritisierte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Stellungnahme die Asyl-und Einwanderungspolitik der sozialdemokratisch geführten Vorgängerregierung scharf.

„Klar ist, dass in den vergangenen Jahren in der Migrations-und Asylpolitik viele Fehler gemacht wurden“, twitterte der Kanzler. Die unbegrenzte Migration sei Ursache vieler Probleme, mit denen das Land derzeit konfrontiert sei. Die neue Bundesregierung wolle daher die Fehler der vergangenen Jahre „beheben“.

Am Mittwoch hatte ein 23-jähriger Mann afghanischer Herkunft vier Passanten in Wien angegriffen und schwer verletzt. Eines der Opfer schwebte am Donnerstag noch in Lebensgefahr. Laut Polizei hat der Mann die Taten gestanden. Er habe eine dreiköpfige Familie wegen seiner „schlechten, aggressiven Stimmung“ und aus Wut über seine gesamte Lebenssituation attackiert, berichtete ein Polizeisprecher nach dem Verhör des Verdächtigen am Donnerstag.

Taten waren laut Täter nicht politisch motiviert

Eine halbe Stunde später traf der Tatverdächtige nur wenige hundert Meter entfernt an einem stadtbekannten Drogenumschlagplatz sein nächstes Opfer, ebenfalls aus Afghanistan. Die Polizei hatte zunächst von einem 20-jährigen Tschetschenen berichtet, der niedergestochen worden sei. „Er war böse auf ihn und hat ihn für seine Drogensucht verantwortlich gemacht“, zitierte ein Polizeisprecher aus der Befragung. Die Frage, ob die Taten auch politisch motiviert waren, habe der 23-Jährige eindeutig verneint, hieß es.

Bei der Fahndung stießen die Beamten bald auf den Verdächtigen, der an der Hand verletzt war. Die Ermittler hatten auch eine deutliche Blutspur gefunden, die vom Tatort wegführte. Der 23-Jährige hatte zwei Messer dabei.

Von cko/dpa/RND

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