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Deutschland / Welt ÖVP wird stärkste Kraft – rechte FPÖ nur Dritte
Nachrichten Politik Deutschland / Welt ÖVP wird stärkste Kraft – rechte FPÖ nur Dritte
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06:52 16.10.2017
ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz. Quelle: dpa
Wien

Österreich wählt – und Deutschland schaut gespannt auf den Nachbarn. Denn das Wahlergebnis könnte in Sachen Migrationspolitik durchaus auch Einfluss auf Deutschlands Koalitionsgespräche haben. Wir halten Sie hier im Liveticker auf dem Laufenden.

Ein Land rutscht nach Rechts

Österreich hat gewählt, der Populismus hat gesiegt. Die Risse in der EU dürften jetzt noch tiefer werden, kommentiert Marina Kormbaki.

 

  • 15.10.17 18:00
    Hiermit beenden wir den Liveticker von den österreichischen Nationalratswahlen. Weitere Eregbnisse und Nachrichten zu dem Thema finden Sie auf dem Portal Ihrer Zeitung. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
  • 15.10.17 17:59
    Bundeskanzler Christian Kern gab sich kämpferisch, gestand aber ein, "Platz zwei lässt immer Luft nach oben". Eine Oppositionsrolle wollte Kurz aber für die SPÖ noch nicht annehmen. „Wir wollen Verantwortung übernehmen, in welcher Form wird sich weisen.“
  • 15.10.17 17:56
    FPÖ-Spitzenkandidat Strache freute sich über den „Vertrauenszuwachs“. Auch er hält sich alle Optionen offen, verweist einzig auf den Wunsch nach Wechsel, dem die Wähler Ausdruck verliehen hätten.
  • 15.10.17 17:55
    In der Runde der Spitzenkandidaten zeigt sich Wahlsieger Sebastian Kurz bescheiden. Er sei „extrem dankbar“ für „den historischen Sieg“, das Ergebnis „haben wir uns nie gedacht“, so der ÖVP-Chef. Es sei in der Geschichte der vergangenen 50 Jahre erst das dritte Mal, dass nicht ein Sozialdemokrat gewonnen habe. Kurz gab sich offen für Gespräche. Er wolle versuchen, „mit allen zu reden und ein ordentliches Miteinander zu ermöglichen“.
  • 15.10.17 17:36
    Diese Hochrechnung beinhaltet bereits mehr als 90 Prozent der ausgezählten Stimmen – und addiert das zu erwartende Ergebnis der Briefwahlstimmen. Es scheint also, dass die jetzigen Zahlen stabil bleiben. Einzig verbleibender Spannungsfaktor ist die Frage, ob die Grünen doch noch den Sprung über die Vier-Prozent-Hürde schaffen. Noch fehlt ihnen dazu ein Zehntel ...
  • 15.10.17 17:33
    Die ORF-Hochrechnung von 19.30 Uhr:
    SPÖ:26,8
    ÖVP: 31,6
    FPÖ: 26,0
    Grüne: 3,9
    Neos: 5,1
    Liste Pilz: 4,3
  • 15.10.17 17:24
    Bundeskanzler Christian Kern bekräftigt erneut, in der Politik bleiben zu wollen. Seine Anhänger quittieren das mit „Yes we Kern“-Sprechchören.
  • 15.10.17 17:07
    Ein Porträt des Wahlsiegers aus dem "Standard"
  • 15.10.17 17:02
    Die sechste ORF-Hochrechnung von 19 Uhr:
    SPÖ:26,9
    ÖVP: 31,6
    FPÖ: 26,0
    Grüne: 3,9
    Neos: 5,1
    Liste Pilz: 4,3
  • 15.10.17 16:56
    Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen hat Wahlsieger Kurz bereits telefonisch gratuliert, gibt aber zu bedenken, dass das endgültige Wahlergebnis erst am Donnerstag, dem 19. Oktober feststünde.
  • 15.10.17 16:55
    "Wir haben bei dieser Wahl einen enormen Rechtsruck erlebt", sagt Bundeskanzler Christian Kern und spielt auf einen schmutzigen Wahlkampf an. Allerdings hatte die SPÖ mit der "Silberstein-Affäre" selbst die größte Schlammschlacht zu verantworten.
  • 15.10.17 16:53
    Christian Kern gratuliert ÖVP; FPÖ und Neos zu Wahlsieg. Und der amtierende Bundeskanzler schließt politische Konsequenzen aus und scheint auch noch nicht gewillt, eine Oppositionsrolle zu akzeptieren. "Der Ball liegt beim Bundespräsidenten".
  • 15.10.17 16:51
    Sebastian Kurz, der Wahlsieger: "Wir sollten uns der Verantwortung für dieses Ergebnis bewusst sein. Es gilt, einen neuen politischen Stil in diesem Land zu etablieren. Es ist vor allem unsere Aufgabe, dieses Land zum Positiven zu verändern. Ich nehme diese Verantwortung mit großer Demut an."
  • 15.10.17 16:50
    Machen Sie sich selbst ein Bild:
  • 15.10.17 16:49
    Christian Kern gesteht Fehler der Partei und auch eigene ein. Aber man habe zugelegt. Kern macht für den Rechtsruck, der thematisch zwei Jahre lang "brutal" vorangetrieben worden sei, auch die Medien verantwortlich, die "permanent und ständig und minutiös diese Themen vorangetrieben haben". Kern attackiert implizit die rechtskonservativen Kronenzeitung.
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Von RND/dk

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