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Nordkorea liegt auf Rückruf

Die Telefonleitung steht Nordkorea liegt auf Rückruf

20 Minuten soll das erste Telefonat zwischen Nord- und Südkorea gedauert haben. Inhaltlich ging es wohl vor allem um technische Details. Doch die Gespräche sollen fortgesetzt werden. Südkoreas Präsident will sie künftig auch dazu nutzen, über das Atom- und Raketenprogramm des Nachbarn zu sprechen. Ob sich Kim Jong-un darauf einlässt, ist allerdings fraglich.

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Ein südkoreanischer Regierungsbeamter prüft in Paju (Südkorea) die direkte Kommunikationsleitung nach Nordkorea in das Grenzdorf Panmunjom.

Quelle: dpa

Seoul/Washington. Süd- und Nordkorea haben im Zuge ihrer Annäherung eine wichtige Kommunikationsleitung an der Grenze wieder in Betrieb genommen. Die erste Kontaktaufnahme seit knapp zwei Jahren praktischer Funkstille erfolgte über eine von mehreren Telefonleitungen zwischen beiden Seiten im Grenzort Panmunjom, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul am Mittwoch mit. Beide Länder planen, über die Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Februar zu reden. Als einzige nordkoreanische Athleten hatte sich ein Läuferpaar im Eiskunstlauf qualifiziert, sich jedoch nicht mehr rechtzeitig für die Spiele angemeldet.

Eine erste Kontaktaufnahme zur Klärung von Details

Bei der ersten, etwa 20-minütigen Kontaktaufnahme sei es um „technische Details“ gegangen, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul. Nordkorea wolle sich wieder melden. Südkoreas Präsident will künftige Gespräche mit Nordkorea möglichst auch dazu nutzen, über das Atom- und Raketenprogramm des Nachbarn zu sprechen. Es wird jedoch stark bezweifelt, ob sich Kim darauf einlässt.

Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hatte Nordkorea nach den Drohungen Kims vor einem weiteren Raketentest gewarnt. „Wir hören Berichte, dass Nordkorea möglicherweise einen weiteren Raketentest plant“, sagte Haley am Dienstag in New York. „Ich hoffe, das wird nicht passieren. Aber falls es doch passiert, müssen wir noch härtere Maßnahmen gegen das nordkoreanische Regime ergreifen“, so Haley. Die USA würden niemals eine Atommacht Nordkorea akzeptieren.

Sanktionen wurden verschärft

Nach dem jüngsten Test einer neuen Interkontinentalrakete durch Nordkorea Ende November hatte der UN-Sicherheitsrat erst vor Weihnachten die Sanktionen gegen das Land noch mal verschärft. Unter anderem wird die Lieferung von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an Nordkorea danach weiter begrenzt. Pjöngjang hatte angegeben, mit der Hwasong-15 genannten Rakete das gesamte Festland der USA erreichen zu können.

Von dpa/RND

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24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

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