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Deutschland / Welt Nach Berlin-Kritik: Tübinger OB Palmer sieht sich in der Hauptstadt um
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Nach Berlin-Kritik: Tübinger OB Palmer sieht sich in der Hauptstadt um
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19:39 19.02.2019
Der Grüne Boris Palmer ist bekannt für seine markigen Sprüche. Quelle: Gregor Fischer/dpa
Berlin/Tübingen

„Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands.“ Mit diesem Satz hatte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer vor einiger Zeit Berlin mit Häme überzogen. Nun lässt sich der Grünen-Politiker aus der schwäbischen Stadt in Baden-Württemberg auf einen Trip durch die Stadt ein.

Die oppositionelle CDU-Fraktion in der Hauptstadt hatte Palmer eingeladen und will ihn am Mittwoch an einige Orte führen - „wo es gut läuft in Berlin und wo es besser laufen könnte“. Eine der Stationen wird der Görlitzer Park sein, der für seine Drogenprobleme bekannt ist.

Palmer nennt seine Kritik „zugespitzt“

Vor seinem Berlin-Besuch bezeichnete der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) seine Hauptstadt-Schelte als zugespitzt. „Die Kritik war zugespitzt, aber Hunderte von Berlinern haben mir in den letzten Monaten geschrieben, dass sie diese im Grundsatz teilen“, teilte Palmer am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Kurz vor Palmers Besuch wurde erneut jede Menge Staub aufgewirbelt - und das ausgerechnet parteiintern. Der „Tagesspiegel“ zitierte Berlins Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek mit den Worten „so einen Irren wie Palmer“. Auf mehrmalige Nachfrage war die Grünen-Fraktion dazu dann nicht erreichbar. Palmers Reaktion ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Bei Facebook konterte der Grünen-Politiker: „Ich gestehe, ich kenne Antje Kapek nicht. Ich weiß also auch nicht, worauf sie ihr Urteil über mich bildet. Aber die Berliner Schnauze finde ich als Schwabe gewöhnungsbedürftig.“

Zur Einladung durch die CDU teilte Palmer übrigens mit: „Warum sollte ich eine Einladung der CDU nicht annehmen? Ich spreche auch mit Spitzenpolitikern der Grünen und der FDP in diesen Tagen.“

Lesen Sie auch: Warum die Grünen Boris Palmer verstoßen haben

Von RND/dpa

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