Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Nach Attacke auf Kameramann: Journalisten verlangen klare Position Trumps
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Nach Attacke auf Kameramann: Journalisten verlangen klare Position Trumps
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:14 13.02.2019
Donald Trump bei der Kundgebung in El Paso: Bei der Wahlkampfveranstaltung wird ein BBC-Kameramann attackiert. Quelle: Eric Gay/AP/dpa
Washington

Nach dem Angriff auf einen Journalisten bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump haben Korrespondenten den US-Präsidenten aufgerufen, sich klar gegen solche Attacken zu positionieren.

Ein Trump-Anhänger hatte am Montagabend (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt des Präsidenten in El Paso im US-Bundesstaat Texas einen Kameramann des britischen Fernsehsenders BBC während des Filmens heftig geschubst und beschimpft. Trump selbst hatte die Szene mitbekommen und seine Rede unterbrochen, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei mit dem Journalisten.

Positionierung Trumps gefordert

Der Verein der Korrespondenten, die über das Weiße Haus berichten, verurteilte die Attacke. „Wir sind erleichtert, dass diesmal niemand ernsthaft verletzt wurde“, sagte deren Präsident Olivier Knox am Dienstag in Washington. Er mahnte zugleich, Trump müsse seinen Anhängern unmissverständlich klar machen, dass Gewalt gegenüber Reportern nicht hinnehmbar sei.

Der Sender BBC schrieb nach eigenen Angaben an die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, und forderte sie auf, die Sicherheitsvorkehrungen für Journalisten bei Wahlkampfauftritten Trumps zu überprüfen.

Trump-Sprecherin: Präsident verurteil Gewalt – auch gegen Journalisten

Sanders erklärte, der Präsident verurteile jegliche Gewalttaten gegen einzelne Personen oder Gruppen - auch gegen Journalisten. „Wir rufen alle auf, die an einer Veranstaltung teilnehmen, sich friedlich und respektvoll zu verhalten.“

Mit Blick auf die Sicherheitsvorkehrungen verwies sie an die Verantwortlichen von Trumps Wahlkampfkampagne.

Journalistenverbände: Trumps Rhetorik stachelt zu Attacken an

Journalisten werden bei Trumps Wahlkampfveranstaltungen regelmäßig ausgebuht und beschimpft - befeuert durch die Medienschelte des Präsidenten, der Journalisten als „Feinde des Volkes“ verunglimpft. Auch in El Paso beklagte sich Trump am Montagabend auf der Bühne über vermeintlich lügnerische Berichterstattung („fake news“).

Journalistenverbände mahnen seit langem, Trumps aggressive Rhetorik gegenüber Medien sei gefährlich und stachele zu Attacken auf Reporter an. Im vergangenen Oktober hatte Trump einen Kongressabgeordneten für den gewaltsamen Übergriff auf einen Journalisten gelobt und sich auch damit heftige Kritik eingehandelt.

Lesen Sie hier: Plötzlich doch – Trump gibt der „New York Times“ ein Interview

Von RND/dpa

Nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sollen Sozialversicherungsbeiträge gesetzlich festgeschrieben werden. Er spricht von der „magischen Marke von 40 Prozent“, die nicht überschritten werden soll. Der erklärte Grund: den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht schwächen.

13.02.2019

Versucht Theresa May, beim Brexit Zeit zu schinden? Viele Beobachter in Großbritannien vermuten das. Ausgerechnet einer ihrer engsten Vertrauten gab den Gerüchten jetzt neue Nahrung.

13.02.2019

Prinzessin Ubolratana, die älteste Schwester des thailändischen Königs, wollte für das Parlament kandidieren – hat sich nun allerdings für den kurzen Ausflug in die Politik entschuldigt. Der König hatte ihr politisches Engagement zuvor untersagt.

13.02.2019