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Deutschland / Welt Mutter 4.0? Es kann funktionieren!
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18:50 19.09.2018
„Enorme Chancen“: Mobiles Arbeiten kann das Familienleben erleichtern. Quelle: dpa
Berlin

„Das flexible Arbeiten nimmt enormen Druck von mir“,sagte mir kürzlich eine Kollegin. Mit ihrem Einverständnis darf ich ihren Fall darlegen: Sie ist Anfang 40, Mutter eines Teenagers und eines Kleinkinds und arbeitet in Vollzeit. Das allein erfordert ständig viel Energie und Organisation. Doch gerade begann eine zusätzliche Herausforderung: Für ihre Tochter startete die Kita-Eingewöhnung. Das bedeutet, ein Elternteil muss während der ersten Wochen in einem separaten Raum anwesend sein, damit das Kind bei Bedarf gewohnte Geborgenheit findet. Die Dauer der Eingewöhnung ist schwer einzuschätzen. Doch woher diese Zeit nehmen?

Wir haben dafür Lösungen gefunden – und dabei wieder gemerkt, wie die Digitalisierung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern kann. Die Kollegin konnte sich sowohl die notwendige Zeit für ihr Kind nehmen als auch ihrem Beruf nachgehen: Während sie in Bereitschaft für ihr Kind in der Kita war, musste sie keine Urlaubstage investieren. Stattdessen packte sie den Laptop aus und widmete sich ihren Arbeitsprojekten, wie sie es auch im Büro tun würde. Per Smartphone konnte sie an Besprechungen teilnehmen. Auch der Austausch mit den Kollegen war dank E-Mail und Kurznachrichten nicht beeinträchtigt. Brauchte ihre Tochter ein kurzes Gefühl der Sicherheit, war sie vor Ort.

Die Chancen des mobilen und flexiblen Arbeitens sind enorm. Wenn sich Arbeitgeber und -nehmer dafür öffnen, kann das „moderne Arbeiten“ eine echte Bereicherung sein und Druck von Familien nehmen, die oft viele Herausforderungen parallel jonglieren müssen.

Lena-Sophie Müller ist Geschäftsführerin der Initiative D21.

Von Lena-Sophie Müller

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