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Deutschland / Welt Maaßen-Beförderung – Hohn und Spott im Internet
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18:14 19.09.2018
Hans-Georg Maaßen steht vor der Ablösung als Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Bald schon wird er Staatssekretär im Innenministerium. Quelle: dpa
Hannover

Die Entscheidung sorgt auch am Tag danach für viel Kopfschütteln. Hans-Georg Maaßen wird nach all den Querelen der vergangenen Tage und Wochen nicht mehr lange Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz sein. Seit Dienstag ist klar, dass er neuer Staatssekretär im Bundesinnenministerium von Horst Seehofer wird. Viele Bürger, Politiker und Prominente sind fassungslos ob dieser Entscheidung. Denn: Maaßen wird durch diese Versetzung de facto befördert. Inklusive einer Gehaltserhöhung von etwa 2500 Euro pro Monat.

Hier gibt es alle Entwicklungen im Fall Maaßen im Newsblog

Zwar ist die Situation eigentlich viel zu ernst, um darüber Witze zu machen, doch mischen sich unter all das Kopfschütteln und all die Fassungslosigkeit in den sozialen Netzwerken zahlreiche sarkastische und humorvolle Beiträge zu einer Situation, die selbst die politikfernsten Menschen nicht kalt lässt.

Die besten Netzreaktionen zum Fall Maaßen

Der Postillon, eine große Satire-Seite im Netz, nimmt den Fall Maaßen natürlich auch zum Anlass für einen Artikel und schreibt: „Beim Schwarzfahren erwischt – Maaßen erhält kostenloses Monatsticket“.

Der SPD-Politiker Sigmar Gabriel bezog sich bei seiner sarkastischen Einschätzung eher auf Horst Seehofer und seine Lösung mit Maaßen:

Viele andere Twitter-Nutzer legten in den Stunden nach der Entscheidung nach. Und nahmen dabei häufig kein Blatt vor den Mund.

Von RND/mrz

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