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Deutschland / Welt Landtagswahl 2018 in Bayern: Wann gibt es die ersten Hochrechnungen?
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16:59 14.10.2018
Bevor es bei der Landtagswahl in Bayern ein endgültiges amtliches Endergebnis gibt, gibt es diverse Hochrechnungen am Wahlabend. Quelle: Michael Kappeler/dpa
München

„Die CSU liegt bei der Wahl vorne!“ oder „CSU und FDP werden wahrscheinlich zusammen regieren können!“: Grundlage für solche Nachrichten an Abenden von Wahlen sind Hochrechnungen. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Experten verkünden schon kurz danach, wie viele Stimmen die einzelnen Parteien bekommen haben könnten. Sie gehören zu sogenannten Meinungsforschungs-Instituten.

Aber woher wissen die Fachleute so schnell, welche Partei gewonnen haben könnte? Sie können vorläufige Ergebnisse ausrechnen. Dafür haben die Fachleute bestimmte Wahllokale ausgesucht, bei denen sie am Wahltag vor der Tür Wähler befragen, wie sie sich entschieden haben. Die Daten werden am Computer gesammelt und hochgerechnet - also aufs ganze Land bezogen. Das nennt man eine Prognose.

Hier geht es zu den Spitzenkandidaten der Bayernwahl

Wenn die ausgesuchten Wahllokale schließen und die Wahlhelfer die Stimmen auszählen, notieren die Experten, welche Partei wie viele Stimmen bekommen hat. Die tatsächlichen Ergebnisse fließen mit in die Berechnung ein, die Prognose wird entsprechend angepasst und nähert sich Stück für Stück dem wahren Ergebnis. Das nennt man Hochrechnung.

Bis tatsächlich alle Stimmen im ganzen Land gezählt sind, dauert es noch mehrere Stunden. Erst dann steht das endgültige Ergebnis fest.

Unterschiede gibt es zum endgültigen Ergebnis auch, was die Hochrechnungen bei ARD Und ZDF angehen. Der Grund dafür ist einfach. Die beiden TV-Sender setzen auf unterschiedliche Quellen. Die ARD auf infratest dimap, das ZDF auf die Forschungsgruppe Wahlen.

Von RND/dpa