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Deutschland / Welt Kein einig Land in dieser Zeit
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09:48 03.10.2017
Vor 27 Jahren feierten rund eine Million Menschen die deutsche Einheit am Brandenburger Tor.  Quelle: Foto: Fotolia; RND-Grafik
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Berlin

 Eine Woche nach der Wahl werden die Stimmen schriller. Die Zitatschnipsel aus dem politischen Betrieb klingen stark nach Identitätskrise. Laut Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wollen „die Menschen, dass Deutschland Deutschland bleibt“. Und die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt will „für unsere Heimat kämpfen“. Die sieht höchstwahrscheinlich anders aus als Tillichs. Die Alarmstimmung der AfD hat Deutschland angesteckt. Aber wie gespalten ist das Land wirklich?

Die Antwort kann nur sein: einfach mal nachschauen. Losfahren, von Ost nach West, von der polnischen bis kurz vor die niederländische Grenze. 578 Kilometer von Frankfurt an der Oder über Potsdam und Hildesheim nach Münster. Vor dem Tag der deutschen Einheit unterwegs auf der „Autobahn der Freiheit“. Das ist der offizielle Beiname der Ost-West-Magistrale. Der inoffizielle ist prosaischer: „Warschauer Allee“, wegen der osteuropäischen Lastwagen, die auf der rechten Spur ein kaum unterbrochenes Band quer durch Europa legen.

Wir sind bereit, die Zukunft zu gestalten. Dafür muss man uns Spielräume geben“: Martin Wilke, parteiloser und dynamischer Bürgermeister in Frankfurt an der Oder Quelle: dpa

Ich fahre per Mitfahrgelegenheit. Das Auto ist das wahre Wohnzimmer Deutschlands, die Autobahn Heimat für jeden. Es gibt einen Plan: drei Stopps, vier Verabredungen. Den Rest erledigt die App. Und die enttäuscht mich gleich am Anfang. Lars, der mit seinem Mercedes von Frankfurt/Oder nach Berlin fahren will, sagt seine Tour ab. Andere Angebote gibt es nicht. Dafür hat aber Martin Wilke Zeit für ein Gespräch. Der parteilose Bürgermeister der 60.000-Einwohner-Stadt, ein groß gewachsener, energisch sprechender Mann, ist ein wütender Ostdeutscher. Aber einer, der seine Region nach vorne bringen will. Der promovierte Ingenieur, Bürgermeister seit 2010, klagt darüber, in diesem Streben von den Regierenden in Potsdam und Berlin im Stich gelassen zu werden. „Von uns wird erwartet, den Rückgang zu verwalten, wir sind aber bereit, die Zukunft zu gestalten. Dafür muss man uns mehr Spielräume geben“, fordert er. „Wir brauchen eine Aufbruchstimmung, die von Land und Bund befördert wird.“

Wilke leidet darunter, dass sein Frankfurt mit allem anderen als mit Aufbruch verbunden wird. Seit Jahren kämpft er dagegen, dass der Grenzort seine Eigenständigkeit als kreisfreie Stadt verliert, und er wendet sich gegen den Ruf, den Frankfurt wegen der hohen AfD-Ergebnisse aufgedrückt bekommt.

Frankfurt hat eine grenzüberschreitende Uni, es hat Forschungsinstitute, ist tagsüber eine international wirkende Stadt. Nachmittags aber setzen sich die Studenten in den Regionalzug nach Berlin, kostenfrei dank Semesterticket. Martin Wilke hält Berlin nicht für den Nabel der Welt. Und er ärgert sich, dass Städte wie sein Frankfurt im Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt haben. Er sagt: „Wenn alle nur auf die Metropolen blicken, kann sich die Niedergangsstimmung in der Peripherie nicht drehen. Dann kommen solche Wahlergebnisse zustande. Die AfD aber löst keine Probleme, sie verschärft sie.“

„Jeder, der hierherkommt, nimmt uns ein Stück unseres Landes weg“, postulierte AfD-Führer Alexander Gauland: Der Busbahnhof Fürstenwalde an der Spree. Quelle: Sternberg

Nächste Station im Studentenexpress Richtung Westen: Fürstenwalde an der Spree. Am Busbahnhof viele Schüler, auch einige arabisch sprechende junge Männer und Frauen mit Kopftüchern. Das verwundert selbst in der brandenburgischen Provinz nicht mehr. Das Stadtbild hat sich verändert in den vergangenen zwei Jahren. Aber stimmt es deswegen gleich, was Gauland sagt: „Jeder, der hierherkommt, nimmt uns ein Stück unseres Landes weg“? Wie misst man das: in Kubikmetern Luftraum, in der Größe der Komfortzone? Der Busfahrer schließt die Tür. Auf der Fahrtzielanzeige steht: „Platz der Solidarität“.

„Es gibt Menschen, die sich am Strand nicht neben uns legen wollen“: In Potsdam gehört Rassismus zum Alltag von Sophie und Cremildo Sumburane. Quelle: Gartenschläger

Nicht nur das Stadtbild hat sich verändert, sagt Sophie Sumburane in Potsdam, auch das Feindbild der Rassisten: „Früher haben alles die Afrikaner abbekommen. Jetzt auch die Muslime.“ Was nicht dazu führt, dass Sophies mosambikanischer Mann Cremildo und die drei jungen Töchter jetzt unbehelligt durch die Straßen gehen könnten. Im Gegenteil, die Sumburanes haben immer eine Karte im Kopf: Können wir dort entlanggehen, mit der Straßenbahn fahren, einkaufen? Sind wir dort sicher vor Beleidigungen, vor Affenlauten, vor Sprüchen, die alle hören, aber auf die keiner reagiert?

Die Kulturjournalistin Sophie Sumburane ist in Potsdam geboren und aufgewachsen, ihren Mann hat sie in Mosambik kennen gelernt. Ihren drei Töchtern sieht man die Herkunft ihres Vaters an. Wildfremde streichen ihnen über die Haare. Und einige Eltern sagen ihren Kindern, dass sie mit den Schwarzen in der Kita nicht spielen sollen.

Wenn sie an die Ostsee in den Urlaub fahren, legen sie möglichst keine Zwischenstopps ein. Zwischen Potsdam und der Ostsee liegt eben das platte Land, und die Dörfer Ostdeutschlands sind auf ihrer Karte im Kopf als No-go-Area markiert. In den Ostseebädern ist es sicherer – meistens. „Auch in Graal-Müritz am Strand gab es Menschen, die sich am Strand nicht neben uns setzen wollten. Die haben laut gerufen: Hier stinkt’s!“

Sophie Sumburane erzählt das in einer Bar in Potsdam-West. Ein sicherer Kiez auf ihrem inneren Stadtplan. Hier ist sie aufgewachsen, Cremildo hat sich hier immer wohlgefühlt. Früher haben sie in Leipzig gelebt. „Leipzig hat zwar den Anspruch, eine weltoffene Stadt zu sein. Und es gab auch Stadtteile, in denen wir uns gut aufhalten konnten. Anderswo aber schlug uns ständig Aggressivität entgegen.“ Also zogen sie aus Sachsen weg. So entspannt, wie es immer wirkte, sind aber auch die Potsdamer nicht mehr. Seit mehr augenscheinlich fremde Menschen in der Stadt unterwegs sind, haben auch die Sprüche zugenommen. Ältere Damen in der Straßenbahn lästern darüber, aus welchem Flüchtlingsheim Cremildo und die Töchter wohl kommen würden. Er hört ruhig zu und antwortet dann auf Deutsch. Aber die Sprüche treffen.

Sophie hat einen Text für ihren Blog verfasst: „Gedanken einer Mutter äußerlich nicht deutscher Kinder zum Ergebnis der AfD.“ Er wurde tausendfach geteilt, traf einen Nerv im Netz. Die Kommentare waren zustimmend bis erschrocken. Das wiederum fand sie erschreckend. „Für mich ist das Alltag. Und für so viele Leute war das absolut neu.“

Sophie steht auf. Am Nebentisch fragt eine Frau ihre Begleitung spöttisch, ob man beim Bäcker eigentlich noch „Kameruner“ bestellen dürfe. Das mit der politischen Korrektheit gehe wohl doch etwas zu weit.

„Die sind alle Teil dieser Gesellschaft. Die wollen alle dazugehören. Manchmal wissen sie nicht, wie es geht“: Timo, Kind des Ruhrpotts, lebt mitten in der Dortmunder Nordstadt, einem bei Migranten beliebten Viertel.

Dann kommt Timo, 23, Tunnel in den Ohrläppchen, blutrote Tattoos auf den Armen, Typ sanfter Hüne. Mit dem schwarzen Ford Mondeo seines Vaters hat er seiner Freundin beim Umzug von Dortmund nach Berlin geholfen. Die Hauptstadt ist ihm zu groß ist. Die Leere Brandenburgs und Sachsen-Anhalts, durch die wir dann fahren, irritiert ihn genauso: „Hier ist ja gar nichts!“ Timo ist ein Kind des Ruhrpotts, er wohnt mitten in Dortmunds Nordstadt, im Auge des Problemviertels. „No-go-Area, das ist Schwachsinn“, sagt er, und im nächsten Atemzug, dass es drei Monate gebraucht habe, bis die Dealer in seinem Hauseingang gecheckt hätten, dass er dort wohnt und nichts kaufen wird.

Timo studiert angewandte Sozialwissenschaften, parallel arbeitet er in einem Jugendclub, macht Bewerbungstraining mit jugendlichen Migranten. Sie kommen aus türkischen oder arabischen Familien, die sich laut Timo alle mehr für die geplanten Hochzeiten ihrer Kinder als für deren beruflichen Weg interessierten. „Die meisten wollen ein Handwerk lernen, alles andere ist für sie mit ihrem Hauptschulabschluss unerreichbar.“ Und wenn es nicht klappen sollte mit dem Ausbildungsplatz, gibt es immer noch den Cousin in der Nachbarstadt, in dessen Laden man mithelfen könne. Ansonsten: viel Gangstergehabe, wenig echtes Gangstertum. Wer neu im Viertel sei, etwa die syrischen Jugendlichen, füge sich nahtlos ein in die Welt der türkischen und arabischen Posersprüche. „Ist das nicht das Paradebeispiel einer Parallelgesellschaft, Timo?“ Timo schüttelt den Kopf. „Die sind alle Teil dieser Gesellschaft. Die wollen alle dazugehören. Manchmal wissen sie nicht, wie es geht.“

„Wer pfeift, grölt und Tomaten wirft, will nicht reden“: Merkel-Fan Gesine-Maria Haas hat zum niedersächsischen Wahlkampf mit der Kanzlerin Tomaten als Proviant dabei – und verteilt sie an Wartende, weil Tomaten als potenzielle Wurfgeschosse nicht mit in die Halle dürfen. Quelle: Sternberg

Timo steuert den Ford durch Niedersachsen, biegt für mich von der A2 ab, Richtung Hildesheim. Dort soll am Abend die Bundeskanzlerin sprechen. Niedersachsen liegt in einer Zeitfalte. Hier geht der Wahlkampf einfach weiter. In zwei Wochen ist Landtagswahl. In der Halle im Gewerbegebiet trägt die Junge Union T-Shirts mit dem Porträt des Spitzenkandidaten Bernd Althusmann und den Worten „The A-Team“. Vor der Halle verteilt Gesine-Maria Haas Tomaten.

Cherrytomaten, um genau zu sein. Die 71-jährige pensionierte Sonderschullehrerin hat liebevoll Proviant zurechtgemacht für den Abend mit der Kanzlerin. Aber Tomaten dürfen nicht in die Halle, deswegen bietet Haas sie jetzt allen an: ihren Bekannten, den anderen Merkel-Fans in der langen Schlange, mir, schließlich den Polizisten, die beschäftigungslos um die Halle herumstehen. Keine Pfiffe, keine Pöbler, niemand. Liegt es an Hildesheim? Daran, dass es widersinnig wäre, eine Woche nach ihrer Wiederwahl „Merkel muss weg“ zu rufen? Die Polizisten essen Haas’ Tomaten und schweigen. Niemand kann so würdevoll einen ereignislosen Dienst schieben wie die Bereitschaftspolizei.

Wie gespalten ist Deutschland, Frau Haas?

„Man kann mit jedem eine sinnvolle Diskussion führen, egal welchen Bildungsgrad derjenige hat“, sagt die Pädagogin. „Der Wille ist entscheidend. Wer pfeift, grölt und Tomaten wirft, will nicht reden. Wir brauchen weniger Tomaten und mehr Willen, einander zuzuhören.“

„Meine Seele ist mir mehr wert.“ Auf der Fahrt Richtung Münster erzählen Erik und Katharina, dass Katharinas Job bei einer CDU-Abgeordneten nach der Wahl futsch ist – und dass sie nicht daran denkt, nun im Bundestag für einen AfD-Abgeordneten zu arbeiten. Quelle: Sternberg

Früh am nächsten Morgen fahren Erik und Katharina mit ihrem lila Renault Mégane Richtung Westen. Sie kommen aus Berlin, sammeln mich unterwegs ein. Katharina hat das Wahlergebnis arbeitslos gemacht: Sie arbeitet für eine CDU-Abgeordnete, die ihr Mandat verloren hat. Wie geht es weiter? „Mal sehen.“ Die neuen AfD-Abgeordneten suchten händeringend nach erfahrenen Mitarbeitern, bieten überdurchschnittliche Bezahlung. „Einige werden das machen. Ich nicht. Meine Seele ist mir mehr wert.“ Das Land sei gespalten in Merkel-Fans und Merkel-Hasser, sagt Katharina. Und dass sie sich eine repräsentative Monarchie für Deutschland wünschen würde, als einigendes Symbol. Sie meint das zumindest halb ernst, schließlich hat sie in den Niederlanden studiert. „Am Königinnentag flippen die Leute aus. Das ist ein einigendes Erlebnis. Unser 3. Oktober kann so etwas nicht.“ Es hat zu regnen begonnen. Wir streifen den Teutoburger Wald, durchfahren das Osnabrücker Land. Satte Felder, satte Höfe – und stehen im LKW-Stau in Bad Oeynhausen. Was läuft schief in diesem Land? „Erzähl mal von dieser Party“, wirft Erik ein. Es war in Berlin, bei einer Freundin, die sich um einen syrischen Flüchtling kümmert. Angetrunken brach der junge Mann eine Diskussion vom Zaun, wie Erik und Katharina so zusammenleben würden: „Kochst du für ihn?“ Dafür habe sie keine Zeit, antwortete Katharina. In der Folge krachten ihr bürgerlicher Feminismus und sein nahöstliches Frauenbild voll aufeinander und ließen beide verständnislos zurück. „Da treffe ich das erste Mal auf einen Flüchtling und plötzlich bestätigen sich alle Klischees. Das kann doch wohl nicht wahr sein!“

Der Gegenentwurf zur aufgeregten Republik: das entspannte Münster. Nirgendwo gab es so wenige Stimmen für die Rechten wie hier. Quelle: imago

Münster, zwölf Uhr mittags. Regen. Glocken. Menschen bummeln unter Regenschirmen. Die Jugendlichen von der Ahmadiyya-Gemeinde haben ihren Infotisch mit einer durchsichtigen Plane abgedeckt. „Liebe für alle – Hass für keinen“ ist unter den Regentropfen zu lesen. Beim Straßenfest des Integrationsrats tanzen aufwendig kostümierte Grundschulkinder einen indischen Tanz. Auch Münster wirkt wie eine Zeitfalte. Oder wie ein Gegenentwurf zum aufgeregten Rest der Republik. 4,9 Prozent wählten hier die AfD, nirgendwo sonst im Land waren es so wenige. Marina Weisband hat am Wahlabend dennoch gegoogelt, ob ihre Familie eine Aufenthaltsgenehmigung für Israel bekommen könnte. Nur zur Sicherheit. Man kann ja nie wissen.

„Jamaika hat leider ein riesiges Potenzial für neuen Parteienverdruss“: Autorin Marina Weisband auf dem Kleinen Parteitag der Grünen am 30. September. Quelle: dpa

Die frühere Piraten-Politikerin kommt gerade aus Berlin nach Münster zurück. Sie hat beim Grünen-Parteitag dafür geworben, die kommenden Koalitionsverhandlungen so transparent wie möglich anzugehen. „Jamaika hat leider ein riesiges Potenzial für neuen Parteienverdruss. Alle werden schmerzhafte Kompromisse machen müssen und dreckige Deals eingehen. Das muss dann aber auch offen gelegt werden.“ Wahrscheinlich war der Appell verlorene Liebesmüh, sagt sie. Gefahren ist sie dennoch. „Deutschland ist übrigens nicht gespalten“, sagt sie dann. „Es ist zugespitzt. Die Debatte über den kulturellen Wandel wird nicht offen geführt, nicht sinnvoll, dafür umso hysterischer.“ Wir reden im ruhigen Münster über die Angst, die sich in Deutschland ausbreitet. „Die Angst ist echt. Aber auch die AfD-Wähler haben eigentlich keine Angst vor Islamisierung. Sie und viele andere haben Angst davor, wie die Welt von morgen aussieht und welchen Platz sie und ihre Kinder darin haben.“ Der Wahlkampf habe diese Angst verschärft. Keine klugen Köpfe, kein kluger Plan. Kein Aufruf, mitzumachen. Politik als Konsumartikel. Weisband guckt mich an, halb müde, halb provozierend, und sagt. „Und wenn die AfD am Ende die Demokratie retten würde? Weil wir jetzt wieder eine breite Debatte führen müssen über Minderheitenschutz, über das Grundgesetz, über den demokratischen Konsens? Wenn wir unser politisches Haus aufräumen und ordnen?“

Das klingt zumindest nach Aufbruch, stimme ich zu. Und nach Einheit.

Von Jan Sternberg/RND

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