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Deutschland / Welt Frühere Bamf-Chefin bekommt offenbar Job im Innenministerium
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07:43 26.09.2018
Jutta Cordt, ehemalige Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, im Mai vor der Sondersitzung des Bundestags-Innenausschusses zur Bamf-Affäre. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Die ehemalige Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Jutta Cordt, soll sich einem Medienbericht zufolge künftig im Bundesinnenministerium um Digitalisierungsthemen kümmern.

Wie die „Bild“-Zeitung am Mittwoch berichtet, fällt Cordt damit von der B9-Besoldung um drei Stufen auf die B6-Besoldung für Unterabteilungsleiter in Ministerien. „Es ist beabsichtigt, dass Frau Cordt in das BMI wechselt und im Rang einer Ministerialdirigentin Aufgaben im Bereich der Digitalisierung wahrnimmt“, zitiert das Blatt einen Ministeriumssprecher.

Innenminister Horst Seehofer (CSU) hatte Cordt im Juni auf dem Höhepunkt der Krise um das überlastete Bundesamt entlassen. Dabei spielte auch die Affäre um die Außenstelle in Bremen eine Rolle, wo in zahlreichen Fällen zu Unrecht Asyl gewährt worden sein soll.

Zum neuen Chef der obersten Flüchtlingsbehörde machte Seehofer den Asylexperten aus dem bayerischen Innenministerium, Hans-Eckhard Sommer.

Von RND/dpa