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Deutschland / Welt Donald Trump: China kommt USA bei Autozöllen entgegen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Donald Trump: China kommt USA bei Autozöllen entgegen
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12:23 03.12.2018
Der chinesische Präsident Xi Jinping und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump beim G20-Gipfel. Quelle: XinHua/dpa
Washington

Im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten hat sich China nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zu einem Entgegenkommen bei Autozöllen bereit erklärt.

Die Volksrepublik habe eingewilligt, Zölle auf Autoimporte aus den USA zu senken und zu beseitigen, teilte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter mit. Gegenwärtig liege der Zollsatz bei 40 Prozent.

Am Wochenende hatten die beiden größten Volkswirtschaften der Welt beim G20-Gipfel in Buenos Aires eine weitere Eskalation in ihrem erbittert geführten Handelskrieg vorerst abgewendet.

China hatte vor Monaten die Zölle für die Einfuhr ausländischer Autos von 25 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. Als Reaktion auf den eskalierenden Handelsstreit mit den USA wurden die Abgaben für US-Autobauer jedoch kurze Zeit später auf 40 Prozent erhöht.

Das Pekinger Handelsministerium, das sich in der Regel zu Zollfragen äußert, reagierte am Dienstag zunächst nicht auf den Tweet von Trump.

Die USA versprachen, ihre zusätzlichen Zölle auf chinesische Einfuhren vorerst nicht wie geplant zu erhöhen oder auszuweiten. Im Gegenzug sicherte China zu, seine Importe aus den USA zu erhöhen, um das Handelsungleichgewicht zu verringern.

„Es war ein erstaunliches und produktives Treffen mit unbegrenzten Möglichkeiten sowohl für die USA als auch China“, sagte Trump.

90-Tage-Frist

Der Burgfrieden ist nach Angaben des Weißen Hauses mit einer Frist verknüpft, in der China weitere Konzessionen machen muss. Beide Seiten wollen laut Trumps Sprecherin Sarah Sanders versuchen, ihre Differenzen innerhalb von 90 Tagen beizulegen.

Wenn bis dahin keine Einigung erzielt werden könne, würden die USA ihre Pläne für eine Erhöhung der Sonderabgaben auf Importe aus China im Wert von 200 Milliarden US-Dollar von 10 auf 25 Prozent doch umsetzen. China bestätigte diese Frist bislang nicht.

Von RND/dpa