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Deutschland / Welt Die Erde ist bankrott
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07:01 26.07.2018
Hitzewellen und Extremwetter nehmen zu: Feuerwehrleute bei Waldbränden in Griechenland. Quelle: imago
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Berlin

Wäre die Erde ein Unternehmen, wäre sie in wenigen Tagen pleite. Am 1. August werden wir sämtliche Ressourcen aufgebraucht haben, die in diesem Jahr nachwachsen können und uns damit nachhaltig zur Verfügung stehen. Die nächsten fünf Monate leben wir auf Pump.

Der Welterschöpfungstag, englisch Earth Overshoot Day, ist in den vergangenen Jahren im Kalender immer weiter nach vorn gerückt. Wozu das führt? Hitzewellen, häufigere Starkwetterereignisse, Hunger und Wassermangel zum Beispiel. Während die Übernutzung unserer Erde vor allem aufs Konto früherer und heutiger Generationen geht, werden es ihre Kinder und Enkel sein, die die Konsequenzen tragen. Umso wichtiger ist es, den Entscheidern von morgen eine Stimme zu geben. Nur, wenn möglichst viele die wissenschaftliche Faktenlage verstehen, können sie auch zukunftsgerichtete Entscheidungen treffen und aktiv die Übernutzung der Erde stoppen.

Damit unsere Botschaft Gehör findet, schmieden Organisationen wie der WWF neue Allianzen – denn auf der Erde sitzen wir alle im selben Boot. Im Projekt #EarthOvershootDay mit Mesh Collective etwa suchen Jugendliche, Wissenschaftler und Youtuber zusammen Antworten auf die Frage: Wie lebe ich in den Grenzen meines Planeten? Um das Budget der Erde künftig nicht mehr zu überziehen, müssen wir unser Verhalten ändern. Dazu gehört, bewusster zu konsumieren, ob es nun Fleisch oder Verpackungsmüll betrifft. Und dazu gehört, Druck auf Politiker auszuüben, damit sie Entscheidungen zugunsten der Erde und ihrer Bewohner von morgen treffen, nicht auf deren Kosten.

Bettina Münch-Epple leitet den Bildungsbereich beim WWF Deutschland.

Von Bettina Münch-Epple

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