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Deutschland / Welt Der Tod ist nur einen Stich entfernt
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07:02 25.04.2018
Gefährlicher Stich: Mücken können Malaria übertragen. Quelle: dpa
Hannover

Das tödlichste Tier der Erde ist klein und sehr mobil. Moskitos übertragen Krankheiten, an denen jährlich mehrere Millionen Menschen sterben. Eine dieser Krankheiten ist Malaria. Die Hälfte der Weltbevölkerung ist von einer Ansteckung bedroht. Man sollte denken, dass alles dafür getan wird, diese Gefahr zu bannen. Tatsächlich werden weltweit derzeit aber nur 2,7 Milliarden Euro investiert – nicht einmal die Hälfte dessen, was für die Beendigung der Epidemie nötig wäre.

Die Bemühungen bei der Behandlung und besonders der Prävention von Malaria sind in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten. Jeden Tag sterben mehr als 1200 Menschen an der Krankheit – die Zahl hat sich seit 2013 kaum verändert. Die jährlichen Neuinfektionen sind sogar wieder leicht gestiegen, auf heute 216 Millionen. Vor allem die zunehmenden Resistenzen gegen bisher eingesetzte Medikamente und Insektizide haben zu der negativen Entwicklung beigetragen. Am stärksten sind davon die Länder in Afrika südlich der Sahara betroffen. Auf diese Region entfallen mehr als 90 Prozent aller Todesfälle und Neuinfektionen.

Wir stehen an diesem Mittwoch, am Welt-Malaria-Tag, an einem Scheideweg. Malaria kann mit verbesserten Mitteln einfach und kostengünstig verhindert und behandelt werden. Um insbesondere die Problematik der Resistenzen anzugehen, muss die Bundesregierung stärker in Forschung und Entwicklung investieren. Nur so besteht eine Chance, die tödliche Malaria-Epidemie zu beenden. Im Übrigen hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, dieses Ziel bis 2030 zu erreichen.

Renate Bähr ist Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW).

Von Renate Bähr

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