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Polizei fordert private Helfer

Chef der Polizeigewerkschaft Polizei fordert private Helfer

Die Polizei fordert zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms 1000 zusätzliche private Helfer. „Um Flüchtlinge zu registrieren, zu kontrollieren oder zu transportieren braucht die Bundespolizei nicht zwingend Polizeibeamte“, erklärte Rainer Wendt, Bundeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft.

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Private Helfer: Die Polizei fordert bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturms Unterstützung.

Quelle: dpa/Symbolbild

Berlin. Wendt sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dem die Hannoversche Allgemeine Zeitung und weitere 30 Tageszeitungen angehören, vor allem im Grenzbereich zu Österreich habe die Polizei längst die eigene Belastungsgrenze überschritten. Bis die von Bundesinnenminister Lothar de Maizière (CDU) zugesagten zusätzlichen 3000 Bundespolizisten eingestellt seien, vergehe zu viel Zeit. Es liege jetzt an de Maizière, schnell weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Wendt betonte, die privaten, sogenannten Bundespolizeilichen Unterstützungskräfte (BUK) könnten relativ schnell rekrutiert werden und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Er halte es für unproblematisch, in den genannten Bereichen hoheitliche Aufgaben zu übertragen.

Von Jörg Köpke

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