Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Deutschland / Welt Bundestag beschließt Milliardenpaket für mehr Pflege-Stellen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Bundestag beschließt Milliardenpaket für mehr Pflege-Stellen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:41 09.11.2018
Mehr neue Pflege-Stellen und bessere Arbeitsbedingungen – das soll ein vom Bundestag beschlossenes Milliardenpaket erreichen. Quelle: Patrick Pleul/dpa
Berlin

Ein Milliardenpaket für mehr neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen soll die Personalnot in der Pflege lindern. Der Bundestag beschloss am Freitag ein Vorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das unter anderem 13 000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege vorsieht. „Das Gesetz ist ein ganz wichtiges Zeichen für die Pflege in Deutschland und der größte Schritt in der Pflege seit 20 Jahren“, sagte Spahn am Freitag in Berlin. Gleichzeitig sei es nur ein Anfang. Er kündigte an, dass weitere Gesetze und Verbesserungen in der Pflege in der Zukunft folgen sollen.

Zum 1. Januar 2019 tritt das Programm in Kraft. Jede zusätzliche Pflegestelle in Krankenhäusern soll dann komplett von den Krankenkassen bezahlt werden. Kommen sollen auch Erleichterungen im Arbeitsalltag von Pflegekräften. In der Alten- und Krankenpflege in Deutschland sind bundesweit rund 35 000 Stellen für Fachkräfte und Helfer unbesetzt.

Die Opposition kritisierte insbesondere, dass es noch kein Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Krankenhäusern gebe und die ambulante Pflege zu kurz käme. Außerdem sei die Besetzung der neuen Stellen noch ungeklärt. „Personal, das gestärkt werden soll, muss erst einmal vorhanden sein“, sagte die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Nicole Westig. Sie forderte Spahn auf, ein Konzept vorzulegen, um mehr Pflegekräfte zu gewinnen.

Von RND/dpa/jw

Deutschland / Welt Kommentar zum Erbe der Agenda 2010 - Bitte keine Augenwischerei bei Hartz IV

Neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik? Die SPD träumt davon, Hartz IV zu überwinden. Das ist verständlich. Aber es ist ein gefährlicher Traum, findet Rasmus Buchsteiner. Das Prinzip des Förderns und Forderns darf nicht aufgegeben werden.

09.11.2018

Dem Ex-Verfassungsschutzchef drohen trotz Versetzung in den einstweiligen Ruhestand empfindliche Einbußen bei den Versorgungsansprüchen. Geprüft wird nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland ein Verstoß Maaßens gegen das Gebot zur Mäßigung bei politischen Äußerungen.

09.11.2018

Der Migrationspakt ist heftig umstritten. Einige Staaten lehnen ihn ab, andere befürworten ihn. Entscheidend ist die Deutung des Inhalts. Eine Seite behauptet, Migration werde gefördert. Die andere sieht Migration gesteuert. Doch welche Behauptungen sind von Fakten gedeckt?

09.11.2018