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Deutschland / Welt Rechtsextreme Bürgerwehr patrouilliert in Zügen
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13:35 17.07.2018
Rechtsextreme Bürgerwehren sollen unter anderem in der Berliner S-Bahn patrouillieren. Quelle: dpa
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Potsdam

Die rechtsextreme NPD ruft im Internet zur Schaffung sogenannter Schutzzonen auf. „Patrioten und Nationalisten“ dürften nicht dabei zusehen, wie ihre Landsleute dem „alltäglichen Terror“ ausgesetzt seien, sagte der stellvertretende Parteichef und Cottbuser NPD-Funktionär Ronny Zasowk in einem Online-Video des Partei-Organs Deutsche Stimme. Als Vorbild der rechtsextremen Bürgerwehren wird Berlin genannt, wo die Partei nach eigenen Angaben seit einigen Tagen unterwegs ist.

Der Staat nutze das staatliche Gewaltmonopol nicht ausreichend um unsere Landsleute zu schützen, heißt es in dem Aufruf. „Es ist höchste Zeit, dass wir Deutschen uns selbst helfen , besonders dort, wo der Staat versagt.“ Es sei schlimm, dass es überhaupt Schutzzonen geben müsse, dass sich Deutsche fremd im eigenen Land fühlten.

Die NPD bietet in einem Online-Shop sogar eine Grundausrüstung für die selbst ernannten Bürgerwehren an. Im Angebot sind Reizgas, Schirmmützen, Aufkleber und Warnwesten.

Das Video würde gerade straf- und zivilrechtlich ausgewertet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei der „Berliner Morgenpost“. Ein Bahn-Sprecher ergänzte gegenüber dem Blatt: „Es ist selbstverständlich die Aufgabe der DB und der Bundespolizei, die Sicherheit auf Bahnhöfen und in Zügen konsequent auf hohem Niveau zu halten.“

In Cottbus trat die NPD bereits im Juni mit Schutzzonen-Westen auf. Unter anderem war die Bürgerwehr im Stadtteil Sachsendorf unterwegs. Dort war es kurz zuvor im Asylbewerberheim zu einer Massenschlägerei zwischen Tschetschenen und Afghanen gekommen, die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Von Torsten Gellner/MAZ/RND

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