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Panorama Winter-Chaos geht weiter: Warnung vor Glatteis und viel Neuschnee
Nachrichten Panorama Winter-Chaos geht weiter: Warnung vor Glatteis und viel Neuschnee
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11:58 10.01.2019
Am Freitag kommt es in weiten Teilen Deutschlands zu Glatteisgefahr. Quelle: Matthias Balk/dpa
Hannover

Schnee, Schnee, Schnee: Vor allem im Alpenraum ist bis zum Wochenende erneut mit viel Neuschnee zu rechnen. Bis zu einem halben Meter soll die Schneedecke dicker werden, berichtet der Meteorologe Jürgen Schmidt von WetterKontor. Auch im sächsischem Erzgebirge und im Thüringer Wald muss mit erheblichen Schneefällen gerechnet werden. Im Harz werden sich Neuschneemengen in Grenzen halten.

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Freitagnacht sollen sich die Schneewolken dann zurückziehen, doch „das Wochenende bringt noch sehr viel Schnee“, sagt Schmidt zu der Situation in den Alpen und Süddeutschland. Mit einer Entspannung der aktuellen Situation könne erst Mitte nächster Woche gerechnet werden. Ab Dienstag „flauen“ die unwetterartigen Schneefälle ab.

Im Erzgebirge und in den Alpen steigt die Schneebruchgefahr erheblich. Abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume sorgen in den Regionen für schwere Verkehrsbehinderungen.

Schneeregen sorgt für Glatteis am Freitag

Eine neue Front aus dem Nordwesten, zu dem das Orkantief „Donald“ gehört, sorgt am Freitag für Niederschläge aller Aggregatzustände. Kurios dabei: Über Europa kollidieren Tief „Donald“ mit dem Hoch „Angela“.

Die Wetterfront überzieht im Laufe des Freitags die Gebiete Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordhessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Dabei könne es zu Glatteis-Bildung kommen, so Schmidt. Auch Teile von Mecklenburg-Vorpommern können betroffen sein.

In den Niederrungen Deutschlands sei allerdings „kein Winter in Sicht“. Im Gegenteil: Im Verlauf des Wochenendes wird es wieder wärmer und die Schneefallgrenze steigt auf 1000 Höhenmeter.

Schneebruch und Lawinengefahr

In Österreich versinken Ortschaften ebenfalls im Schnee. Auch hier erwarten Meteorologen weitere Schneemassen. Es müsse mit bis zu einem halben Meter Neuschnee gerechnet werden, berichtete der Wetterdienst des Senders ORF am Donnerstagmorgen.

Während Süddeutschland und Österreich weiter unter dem Unwetter leiden, ist die Situation in der Schweiz verhältnismäßig ruhig. Nur in Graubünden wurde die zweithöchste Lawinenstufe ausgerufen.

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Von RND/ka/dpa

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