Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Panorama Von wegen Winter: Keine Chance auf Schnee am ersten Advent
Nachrichten Panorama Von wegen Winter: Keine Chance auf Schnee am ersten Advent
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:10 30.11.2018
Eine Frau sitzt bei verregnetem Wetter unter einem Regenschirm. Quelle: Matthias Balk/dpa
Offenbach

Wer zum ersten Advent gerne weiße Flocken sehen möchte, muss in Deutschland hoch hinaus. Wenn überhaupt schneit es in den nächsten Tagen in Deutschland auf Berggipfeln, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitag mitteilte. In weiten Teilen der Bundesrepublik dominiert zum meteorologischen Winterbeginn unbeständiges und mildes Herbstwetter.

Mild und regnerisch im Norden

Norddeutschland wird vom meteorologischen Winterbeginn an diesem Wochenende nichts spüren. Die Temperaturen in Hamburg und Schleswig-Holstein werden am Sonnabend auf neun Grad steigen, wie der Deutsche Wetterdienst DWD am Freitag mitteilte. Für den 1. Advent versprechen die Meteorologen den Hamburgern sogar milde 12 Grad. Dabei bläst ein mäßiger, an der Nordsee teils frischer Wind aus südlicher Richtung.

In Niedersachsen steigen die Temperaturen am Samstag auf acht bis zehn, im Oberharz sechs Grad. Am Sonntag wird es sogar noch ein bisschen wärmer, die Temperaturen können auf bis zu 13 Grad klettern. Beim Shoppen oder Spaziergang sollte jedoch niemand den Regenschirm vergessen, denn laut DWD drohen immer wieder Schauer, die am Sonntag vor allem am Nachmittag in Regen übergehen.

Im Osten droht erst Glatteis, dann wird es mild

Die Temperaturen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden milder. Vorher ist aber in Ostsachsen und dem Altenburger Land erhöhte Glatteisgefahr, wie Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig am Freitagmorgen mitteilte. Am Samstagmorgen sollen die Autofahrer deshalb besonders vorsichtig sein.

Der Samstag wird in Thüringen und Sachsen-Anhalt überwiegend bewölkt. Ab und zu schaut aber auch mal die Sonne raus, bei fünf bis neun Grad. In Ostsachsen dagegen regnet es weiter bei ein bis fünf Grad. Am Sonntag beginnt der Tag in allen drei Bundesländern dann leicht verregnet. Das weitet sich im Laufe des Vormittags dann zu stärkerem Regen aus. Im Bergland und Ostsachsen bei fünf bis neun Grad und sonst bei zehn bis zwölf Grad.

Schauerwetter ohne eine Spur von Schnee in Hessen

In Hessen herrscht in den kommenden Tagen Schauerwetter ohne eine Spur von Schnee. Vor allem ab Sonntag wird es dabei bei Temperaturen von bis zu 13 oder 14 Grad zudem recht mild, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag mitteilte. Am Samstag ist es zunächst meist trocken, bevor dann gegen Abend im Westen Regen ins Land zieht. Auch am Sonntag und Montag muss vor allem von Westen her mit Regen, Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden. Dazu weht jeweils ein frischer Wind, der bei Gewitter oder in exponierten Lagen auch in starke bis stürmische Böen übergehen kann.

Von RND/dpa