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Panorama Verdächtige Päckchen: Mehrere Konsulate in australischen Städten geräumt
Nachrichten Panorama Verdächtige Päckchen: Mehrere Konsulate in australischen Städten geräumt
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07:21 09.01.2019
Rettungspersonal verlässt das Gebäude des südkoreanischen Konsulats in Melbourne. Bei mehreren ausländischen Vertretungen sind Päckchen mit verdächtigem Material eingegangen. Quelle: James Ross/AAP/dpa
Sydney

In den australischen Städten Melbourne und Canberra sind am Mittwoch mehrere Konsulate nach dem Erhalt verdächtiger Päckchen geräumt worden. Polizei, Feuerwehrmannschaften und Rettungswagen wurden an diplomatischen Büros von Deutschland, Indien, Italien, Spanien und Südkorea in Melbourne gesehen. Auf der Regierungswebseite VicEmergency war zu sehen, dass drei Vorfälle auf einer Karte von Melbourne markiert wurden, die mit „gefährlichem Material“ zu tun hatten.

Die Bundespolizei von Australien teilte mit, „die Umstände im Zusammenhang mit diesen Vorfällen werden untersucht“.

Der australische Sender ABC teilte mit, es seien auch verdächtige Päckchen in den Konsulaten der USA, der Schweiz, Pakistans und von Neuseeland gefunden worden, möglicherweise auch in denen von Griechenland, Frankreich und Hongkong. Welche diplomatischen Stellen in der Hauptstadt Canberra betroffen waren, war zunächst unklar.

Mitarbeiter mit Schutzmasken in Sicherheit gebracht

ABC berichtete, jemand vom Konsulat von Neuseeland habe gesagt, bei den Päckchen handele es sich um Umschläge mit der Aufschrift „Asbest“. Darin hätten sich Plastiksandwichbeutel mit einem faserartigen Material befunden.

Zwei Löschfahrzeuge, ein Fahrzeug für gefährliches Material und Polizeiautos wurden am indischen Konsulat in Melbourne gesehen. Dort wurden Mitarbeiter in Sicherheit gebracht, einige hatten Schutzmasken an. Sie durften später wieder in das Gebäude, das von dem Zusammenschluss von Notfallbehörden im australischen Staat Victoria, Vic Emergency, für sicher befunden wurde.

Am Montag war das argentinische Konsulat in Sydney zum Teil evakuiert worden, nachdem eine verdächtige Substanz gemeldet worden war. Das Pulver in durchsichtigen Plastikbeuteln in einem Umschlag wurde aber für nicht gefährlich befunden.

Von RND/AP