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Gericht verurteilt Geisterfahrer wegen Mordes Große Feste, Tatkraft und Geldspenden für Flüchtlinge

Lübeck Große Feste, Tatkraft und Geldspenden für Flüchtlinge

Geschwister-Prenski-Schüler helfen der „Alternative“ — Privatleute stellen Veranstaltungen für Hunderte Menschen in Not auf die Beine.

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Die Geschwister-Prenski-Schüler spenden 1157 Euro.

Quelle: Schule

Lübeck. Die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Lübeck ist ungebrochen. Schüler, Firmen, Privatleute und viele mehr engagieren sich mit Tatkraft, Ideen und Geldspenden.

Als die Lehrkräfte der Geschwister-Prenski-Schule (GPS) ihren neunten Klassen den Vorschlag machten, in der sogenannten Vorhabenwoche Flüchtlingen zu helfen, stieß diese Idee auf große Begeisterung. Im Mittelpunkt stand die praktische Hilfe. „Die Schülerinnen und Schüler wollten die Menschen nicht im Stich lassen, die in ihren Flüchtlingsländern ein ähnliches Schicksal wie die Prenski-Familie erlebt hatten“, erzählt Astrid Hannemann, stellvertretende Schulleiterin.

Die größte Hilfsmöglichkeit bot sich auf der „Walli“. Betten mussten nach einmaliger Benutzung neu bezogen und die vielen Kleiderspenden der Lübecker sinnvoll sortiert werden. Besonders erfreulich sei die Geldspende-Bereitschaft beim Sammeln in der City gewesen: der Schulverein konnte so 1157 Euro von der 9a entgegennehmen, das Geld soll dem Lübecker Flüchtlingsforum zugutekommen.

Eine Feier für über 350 Flüchtlinge hat zum islamischen Opferfest Merve Eroglu auf die Beine gestellt. Gemeinsam mit über 50 Helfern und Mitinitiatoren sowie 20 „Dolmetschern“ hat die Koordinatorin zum Essen, Tanzen, Feiern und Spielen eingeladen. Laut Eroglu hat der Stadtverkehr Lübeck zwei Busse zur Verfügung gestellt, um die Menschen aus den Gemeinschaftsunterkünften abzuholen und zum Veranstaltungsort zu bringen. „1001 Nacht, events and more“ stellte den Saal im Glashüttenweg kostenlos zur Verfügung. „Für uns sind die Menschen die neuen Familienmitglieder Lübecks“, begründet Eroglu die Hilfe und spricht von einem „Riesenerfolg“.

Auch Aydin Candan hat zum Opferfest ein großes Essen organisiert. „Damit sich die Flüchtlinge an diesem Tag ein bisschen wie zu Hause fühlen“, hat der Pächter der Gaststätte im Vereinsheim Rot-Weiß

Moisling die Bewohner aus der ehemaligen Schule Moisling und aus Gemeinschaftsunterkünften eingeladen. Gemeinsam mit seiner fünfköpfigen Familie hat Candan für rund 200 Flüchtlinge gekocht. „Ich bin auch vor Jahrzehnten als Asylsuchender hierher gekommen und weiß, wie man sich fühlt in einem fremden Land.“

• Eine Themenseite mit vielen Informationen zu Flüchtlingen im Norden finden Sie unter www.LN-online.de/Flucht

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