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Panorama Todesserie am Mount Everest setzt sich fort
Nachrichten Panorama Todesserie am Mount Everest setzt sich fort
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14:57 21.05.2017
Der Everest ist einer der begehrtesten, aber auch gefährlichsten Gipfel der Welt. Quelle: AP
Kathmandu

Am Mount Everest ist erneut ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Der 50-jährige US-Amerikaner war Mitglied einer britischen Gruppe, die den Gipfel des 8848 Meter hohen Berges zu erreichen versuchte. Dies teilte der nepalesische Tourveranstalter der Gruppe mit. Nepalesischen Medienberichten zufolge wird zudem ein Bergsteiger aus Indien vermisst.

Anfang Mai starb bereits ein 85-jähriger Kletterer aus Nepal am Mount Everest, was eine Debatte über das Höchstalter von Everest-Besteigern auslöste. Min Bahadur Sherchan wollte den Rekord des ältesten Menschen auf dem Gipfel des 8848 Meter hohen Berges zurückerobern, den er 2013 an den damals 80-jährigen Japaner Yuichiro Miura verloren hatte. Doch noch vor dem eigentlichen Aufstieg erlitt Sherchan im Basislager einen Herzinfarkt.

Drei Tote innerhalb weniger Wochen

Zusammen mit dem Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck sind in der diesjährigen Klettersaison, die Anfang Mai begann, bereits drei Menschen in Nepal gestorben. Erst Ende April war der Schweizer Ueli Steck (40) bei dem Versuch abgestürzt, den höchsten Berg der Welt über eine selten benutzte Route zu besteigen.

Der Himalaya-Staat hat in diesem Jahr insgesamt 375 Lizenzen an ausländische Touristen für die Besteigung vergeben. Ende April verunglückte der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck tödlich am benachbarten und knapp 7900 Meter hohen Nuptse.

Von RND/aks/dpa