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Panorama Tod bei Silvesterfeuerwerk: Frau starb durch Schussverletzung
Nachrichten Panorama Tod bei Silvesterfeuerwerk: Frau starb durch Schussverletzung
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13:59 03.01.2019
Polizeibeamte stehen an der Stelle, an der eine 39 Jahre alte Frau in der Silvesternacht durch einen Schuss ums Leben gekommen ist. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Schönberg

Der Tod einer dreifachen Mutter beim Silvesterfeuerwerk in Schönberg bei Kiel (Schleswig-Holstein) geht nach neuen Erkenntnissen auf eine Schussverletzung und nicht auf illegales Feuerwerk zurück. „Nach der Obduktion gehen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Frau durch eine Schussverletzung getötet worden ist“, sagte die Kieler Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Demnach handelte es sich bei den Metallsplittern im Kopf der Frau um Teile eines Projektils unbekannten Kalibers.

Die 39-Jährige wollte an Silvester mit ihrem Mann vor der Tür das Feuerwerk genießen, doch nach wenigen Minuten brach die Mutter von drei kleinen Kindern tödlich getroffen zusammen. Bei einer Notoperation fanden Ärzte die Splitter. Zunächst wurde vermutet, dass die Verletzungen durch illegale Feuerwerkskörper verursacht worden waren.

Polizisten befragten Anwohner in Schönberg

Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln weiter auf Hochtouren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Die Hintergründe seien noch unklar, sagte Heß. Eine heiße Spur gebe es in dem Fall noch nicht.

Am Donnerstag befragten Beamte in Schönberg erneut Anwohner sicherten Spuren am Tatort. Am Nachmittag sollte eine Einsatz-Hundertschaft der Polizei das Gebiet absuchen. Bei ihrer Arbeit wurden die Beamten auch vom Landeskriminalamt Hamburg unterstützt. Vor Ort setzten die Ermittler auch einen 3D-Scanner ein. „Dieser ermöglicht eine visuelle Darstellung des Tatorts“, sagte Polizeisprecher Matthias Felsch.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei suchen Zeugen des Vorfalls. Wer Silvester zwischen Mitternacht und etwa 0.30 Uhr in Schönberg im Bereich von Goethestraße, Herderstraße und Probsteier Allee jemanden beobachtet hat, der mit Waffen hantierte, solle sich bei der Kripo melden.

Von RND/dpa